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Willkommen bei unseren Hockeydamen!

Wir sind etwa 25 Spielerinnen im Alter von 17 - 33 Jahren, die überwiegend Studentinnen sind.

In der Feldsaison spielen wir in der Mitteldeutschen Oberliga, in der Hallensaison in der Regionalliga Ost (beides 2017/18 und 2018/19).



Trainer: Tom Gabel
Trainer: Elsa Boesser
Email: damen@dresden-hockey.de

Trainingszeiten:

Damen
Mittwoch: 19:30-22:00 (Cotta)
Freitag: 19:00-21:00 (Lok-Halle)


Nächstes Spiel

There are no upcoming events.

Ostdeutscher Hockey-Verband Regionalliga Ost - Damen Hauptrunde
1Steglitzer TK00:00
1Berliner SC00:00
1TSV Leuna00:00
1ESV Dresden00:00
1SV Motor Meerane00:00
1SC Charlottenburg00:00
1SG Rot. Prenzl. Berg00:00
1Osternienburger HC00:00
Ostdeutscher Hockey-Verband Regionalliga Ost - Damen Aufstieg
11. Mecklenburg-Vorp.00:00
11. Berlin00:00

1.Damen knacken ersatzgeschwächt die 20 Punktemarke

Donnerstag, 25. Januar 2018 von Antje

Am 20./21.Januar hieß es für die Damen vom ESV Dresden in der Regionalliga wieder „Punktejagd“. Leider hatte der Nordwind am vorangegangenen Wochenende seine Spuren hinterlassen, so dass die ESV Damen an ihrem mittlerweile vierten Doppelwochenende in der Regionalliga ausgerechnet auf die zwei Mittelfeldgaranten Elsa und Anka verzichten mussten. Im letzten Spiel vor heimischer Kulisse gegen das junge Team vom SV Motor Meerane rückten deshalb Vanni und Sophie ins Zentrum und – um´s gleich vorweg zunehmen – machten einen riesen Job. Glücklicherweise stockte Franzi „Das war mir eine Herzensangelegenheit“ Schieferbein das Dresdner Aufgebot trotz anstehenden Winterurlaubs um eine weitere Lunge auf und die Damen konnten mit drei Auswechselspielerinnen das Rückspiel gegen den SV Motor Meerane bestreiten.

Die Dresdner Damen begannen ihr letztes Heimspiel mit offensiven Powerplay und verfehlten im ersten Angriff nur knapp einen gelungenen 20s-Quickstart. Im darauffolgenden mutigen Anstürmen beider Mannschaften behielten die Gastgeber das Näschen vorne und gingen nach einer flotten Kombination über die rechte Seite durch Antje „Back in the Game“ Schubert 1:0 in Führung. Meerane egalisierte dank eines 7-Meters. Unbeirrt setzten die ESV Damen ihr Offensivspiel fort und kamen durch präzise Pässe aus der Verteidigung erfolgreich vor das gegnerische Tor. Ein langer Bandenball über Links, ein Vorhanddreher und eine frei stehende Vanni auf Höhe des Siebenmeterpunktes. Diese spielte kurz mit den Nerven ihrer Mitspieler, aber auch gezielt mit der gegnerischen Torfrau und netzte zur 2:1 Führung ein. Auf der Gegenseite fanden die Westsachsen Lücken im Dresdner System, scheiterten aber bei der Ballverarbeitung oder an Frizzi „Gandalfstyle on“ Gerstl im Tor. Vor dem Pausenpfiff erhöhte Pia „gnadenlos“ Heintze per kurze Ecke mit ihrem Schuss oben links in den Winkel auf 3:1 – ein beeindruckendes Achtungszeichen an die zunehmend verunsicherten Abwehrspielerinnen aus Meerane.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb der ESV die effektivere Mannschaft und baute die Führung auf 4:1 aus. Meerane reagierte mit einer taktischen Umstellung und wechselte 20 Minuten vor Spielende die Torhüterin zugunsten einer sechsten Feldspielerin. Mit sehr disziplinierten Abwehrverhalten nahmen die Dresdnerinnen das Unterzahlspiel dankend an. Ein gut ausgespielter Konter schaffte weiter Luft auf der Zielgeraden zum sechsten Saisonsieg. Der zweite Gegentreffer des Tages war nur noch Makulatur. Dank des 5:2 Siegs und den nächsten drei Punkten war nun endgültig gewiss: Die Damen des ESV Dresden spielen auch in der nächsten Hallensaison in der Regionalliga. Yippie!

Es spielten:  Anja, Antje (2), Franzi, Frizzi, Gesa, Pia (2), Sophie, Vanni (1), Fini

Doch Zeit zum Feiern blieb erstmal nicht, denn für das vierte Doppelwochende haben sich die Macher des Spielplans ein besonderes Schmankerl für den Liganeuling ausgedacht: Nachdem ca. 16:20 Uhr in der Cotta-Halle das Heimspiel abgepfiffen wurde, warteten bereits am Folgetag 12:00 Uhr die Damen vom ATSV Güstrow auf ihre Rückspielrevanche. Da in Güstrow nach 20:00 Uhr keine Rezeption bereit für den Empfang von Hotelgästen war, musste eine alternative Übernachtungsmöglichkeit her. Teilt man nun die ca. 400 km zwischen Dresden und Güstrow durch zwei, landet die Zirkelspitze in …? Richtig! In Kleinmachnow. Welch Glück, dass unsere Vanni keine Mimose ist und die „ganze“ Mannschaft zu sich nach Hause eingeladen hat. An dieser Stelle liebsten Dank an Ute und Vanni für den leckeren und tollen Abend und sämtlichen Zwillingen für die freien Betten.

Der Sonntagmorgen hielt die nächste Hiobsbotschaft in Punkto Spielerausfällen bereit: Vannis Knie ist nicht spielfähig. Mit nur einem Auswechselspieler trat die Mannschaft nun Sonntagmittag gegen die volle Bank des ATSV Güstrow an. Bereits in der 2. Minute schoss Pia die Rot-Schwarzen zunächst per kurzer Ecke in Front. Mitte der ersten Halbzeit glich Güstrow aus und erhöhte fünf Minuten vor der Halbzeitpause nicht ganz unverdient auf 2:1. Zielvorgabe für die restlichen gnadenlos schweren 30 Minuten war es aus einer kompakten Defensive Kräfte zu schonen und durch Kontergelegenheiten den Ausgleich zu erzielen, um so wenigstens einen Punkt aus Güstrow zu entführen. Es entwickelte sich eine zähe zweite Hälfte, in der die ESV Damen so einige Stoßgebete in Richtung ihrer Waden sendeten. Während Güstrow an einer überragenden Frizzi zwischen den Pfosten scheiterte, ackerte Dresden zwar immer weiter, blieb aufgrund schwindender Kräfte vorm gegnerischen Gehäuse jedoch ungefährlich. Die Abwehr um „standhaft – standhafter – Gesa“ Schirren und den Mittelfeldrotor Sophie „The Doktor“ Zorn sowie Fini „Ich hau euch alle um“ Bahls und Anja „zu irgendwas müssen die Schleuderbälle ja auch gut sein“ Hessenkemper leistete überragende Arbeit, so dass es zumindest bei einer knappen Niederlag bleiben sollte. Doch dann das: Mit einem Geniestreich fand Anja die frisch eingewechselte Antje – ok das Wort frisch hat in der 118. Spielminute eines Doppelwochenendes wahrlich nichts verloren. Der Nachschuss schaffte es unter die Latte. Ziel erreicht. Doch Pia „ein Punkt ist nicht genug“ Heintze setzte dem Kraftakt in Güstrow noch eins drauf und schoss Dresden 30 Sekunden vor Spielende in unvergesslichen Siegestaumel. Wie in einen dieser kitschigen Sportfilme hatten die Dresdner Hockeydamen doch tatsächlich innerhalb einer Minute ein eigentlich verlorenes Spiel gedreht…angeschlagen wie Daniel San in Karate Kid zum Gegenschlag ausgeholt. Dieses Gefühl aus Erschöpfung und „Ist das jetzt wirklich passiert?“ …einfach irre. Einfach irre, was der dezimierte Kader am Wochenende leistete. Einfach irre, dass die 1. Damen mit 22 Punkten auf dem 3.Tabellenplatz der Regionalliga stehen und nächstes Jahr wieder auf den Regioexpress aufspringen dürfen.

Dafür großen Dank an alle Beteiligten, an die tolle Trainerarbeit von Elsa und Mäx und an die zahlreichen Fans in Dresden und in Güstrow!!!

Es spielten:  Anja, Antje (1), Frizzi, Gesa, Pia (2), Sophie, Fini

Es betreute: Vanni

Bericht: A. Schubert

Kategorie: Allgemein, Damen

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2 Kommentare »

  1. 6 Punkte an zwei Tagen, gute Gastgeber in Kleinmachnow und ein flotter wie ehrlicher Bericht. Fein. Übrigens: Die noch nicht wieder einsatzfähige Mathilde fehlte auch im Siegerteam. Werdet alle wieder schön gesund!

    Comment: charly – 25. Januar 2018 @ 16:14

  2. Tolle Leistung Mädels und ein toller Bericht. Weiter so!

    Comment: Sebastian V – 25. Januar 2018 @ 20:02

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