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Willkommen bei unseren Hockeydamen!

Wir sind etwa 25 Spielerinnen im Alter von 17 bis 32 Jahren, die überwiegend Studentinnen sind.

In der Feldsaison 2016/17 agieren wir nach dem Aufstieg im Juni 2016 in der Regionalliga Ost, wo wir auf sechs Berliner Vereine und Osternienburg/Sachsen-Anhalt treffen. In der Hallensaison 2016/17 sind wir dagegen in der Mitteldeutschen Oberliga aktiv.



Trainer: Sophie Zorn
Trainer: Elsa Boesser
Email: damen@dresden-hockey.de

Trainingszeiten:

Damen
Mittwoch: 18:30-20:45(1) 19:45-22:00(2)
Freitag: 19:00-21:15(1) 20:00-22:00(2)


Mitteldeutschland Oberliga Damen 
1ESV Dresden714:517
2HCLG Leipzig725:815
3Freiberger HTC713:1212
4Leipziger SC 716:810
5TSV Leuna714:1110
6ATV Leipzig II712:168
7SSC Jena79:185
8Cöthener HC 0274:29-3

1. Damen: Völlig neben der Spur

Freitag, 09. Februar 2018 von Antje

Es gibt so Sonntage, an denen du nach einer fabelhaften Party im Halbschlaf ins Badezimmer schlürfst und feststellst, dass dein Mitbewohner dir als Abschiedsgeschenk seines anstehenden Erasmussemesters zwei Blatt Toilettenpapier und eine ausgequetschte Zahnpastatube hinterlassen hat. Zum Glück gibt es da Mr. Lidl am Neustädter. Also rauf aufs Fahrrad und erfolgreich vorbei an unzähligen Hundehaufen und Scherben, die das Partyvolk als „ich war hier“ Gruß im fremden Viertel hinterließ. Ohne größere Zwischenfälle erreichst du den Bahnhof und erledigst deine Einkäufe: ein bisschen Obst, ein bisschen Schokolade, ein neues Kultgetränk, welches zur Zeit total angesagt ist, und Zahnpasta. Vorm Lidl stellst du dann fest, dass du es doch nicht an jeden Scherbenhaufen vorbeigeschafft hast. Also schiebst du dein Fahrrad samt Einkäufen zurück nach Hause. Den Schlüssel im Schloss steckend fällt dir dann ein, dass du etwas Wesentliches auf deiner Sonntagstour vergessen hast. Ein äußerst nerviges Gefühl macht sich breit und du würdest am liebsten die Uhr zurückdrehen.

Irgendwie so oder ähnlich erging es den Damen, als sie Sonntag zu später Stunde wieder zu Hause ankamen: Irgendwie hatten sie vergessen Punkte aus Berlin mitzubringen. Das allein sorgte aber nicht für dieses ätzende Gefühl und den Wunsch die Uhr zurückzudrehen. Vielmehr war es der Gedanke, dass man gegen den BSC irgendwie vergessen hatte Hockey zu spielen. Üblicherweise würde jetzt an dieser Stelle eine Auflistung jener folgen, die wir vergangenen Sonntag so schmerzlich vermisst haben. Jedoch ist vielleicht eben das der falsche Ansatz. Zweifelsohne hätten wir den BSC mit voller Bank und den fehlenden Leistungsträgern aus der Halle gefegt, aber es ist wie es ist. Und so folgt die Aufstellung des Sonntagskaders vorab: Frizzi „trotz übler Bronchitis im Gandalfstyle“ Gerstl, Pia „100% Treffsicherheit“ Heinzte, Sophie „Motivator und Rotor bis in die letzte Minute“ Zorn, Fini „das Brett“ Bahls, Franziska „Vorne hui Hinten hui“ Schieferbein, Mathilde „Kämpfernatur“ Hornung, Vanni „Wir lassen uns nicht unterkriegen“ Bremer und Antje „Dann halt mit Kind und Kegel“ Schubert – alles gute Spielerinnen, die in Berlin einfach nicht in Tritt gekommen sind.

Bereits in den ersten Minuten schleichen sich viele kleine Fehler bei uns ein. Nach 10 Minuten fällt der erste Gegentreffer – ärgerlich, dass die Schiris einen hohen Ball an der Mittellinie nicht zurück pfeifen…ärgerlich, dass die Schiris mit zweilerei Maß messen….noch ärgerlicher, dass wir uns zu sehr auf diese Entscheidungen konzentrieren, während der BSC schnell weiter spielt. Nach einer Viertelstunde liegen wir 2:0 hinten. Auszeit. Klare Ansage: Wir können das besser. Sophie bringt mit ihrem Anschlusstreffer in der 17. Minute eine bisschen Hoffnung in die Dresdner Reihen. Nach vier Gegenecken in den letzten fünf Minuten des ersten Durchgangs retten wir uns jedoch 2:1 in die Halbzeitpause.

Motiviert gehen wir in die zweite Halbzeit – noch ist ja nichts verloren. Leider finden wir den Resetknopf nicht. Wir überstehen ein Unterzahlspiel ohne weiteren Gegentreffer. Ein wenig fuchsen wir uns rein, doch schaffen es einfach nicht die bösen Geister der ersten Halbzeit abzuschütteln. Zwölf Minuten vorm Abpfiff gelingt dem BSC das 3:1 – bei unseren heutigen Darbietung irgendwie auch die Vorentscheidung. Es folgen eine nichtgegebene Ecke und ein verschossener 7m sowie ein Reihe Gegenecken. Abpfiff. Bleibt unterm Strich: Die erste Niederlage in der Saison, die sich auch irgendwie erstmals als solche anfühlt. Gehört dazu. Bitte schnell abhaken und nun für den finalen Showdown in zwei Wochen Resourcen sammeln – schließlich gibt es da noch ein Saisonziel zu erfüllen.

Kategorie: Allgemein, Damen

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