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Alter: 13-14

Trainer: Stefan Modrozynski
Trainer: Stefan Aurich
Email: knabena@dresden-hockey.de

Trainingszeiten:
Montag: 19:00-20:30 (Cotta)
Freitag: 17:00-18:30 (Lok-Halle)

Ostdeutsche Meisterschaft – alles wie immer

Mittwoch, 31. Januar 2018 von Charly

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Am Wochenende ging es als frisch gekürter Mitteldeutscher Meister nach Berlin zur “Ostdeutschen”.
Hier starten neben den 3 besten Teams aus Mitteldeutschland (Dresden, Jena, ATV Leipzig), die 4 besten Teams aus Berlin (Berliner SC, Steglitzer TK, Zehlendorf 88, TC BW Berlin) auch noch der Landesmeister MVP Schwerin.

Hoch motiviert und unterstützt von vielen Eltern und Großeltern ging es im ersten Gruppenspiel gegen den ATV. Da wir die Leipziger in der Saison schon zweimal geschlagen hatten, sollte das auch so bleiben. Das Spiel war sehr ausgeglichen, wobei wir unsere Chancen konsequenter nutzten und so 3:0 durch Tore von Anton und Aaron gewannen. Die Pflichtaufgabe war also erfüllt, nun folgten die schweren Brocken aus Berlin. Zuerst ging es gegen die Blau-Weissen. Wir fanden gut ins Spiel, kämpften um jeden Ball, stellten die Räume zu, ließen aus dem Spiel kaum Chancen zu und erspielten uns eigene. Kurz vor der Pause dann doch die erste kurze Ecke für BW, die wie ein Strahl in unserem Winkel einschlug. In der Halbzeit kurz der Mund abgeputzt und weiter gings. Und wie, einer der vielen Ballgewinne unserer Verteidiger wurde nicht gleich wieder vertändelt, sondern die Kugel kam in den Kreis zu Lasse, und der narrte den Torwart mit einem Schuss in den kurzen Winkel. Ausgleich! BW drückte, wirkte aber erstmals leicht verunsichert. Die Räume die sich uns kurzzeitig boten konnten wir aber nicht nutzen. So bekam BW nach einer eigentlich schon geklärten Situation die 2. Ecke. Und zack das gleiche Geschoss in den Winkel. Wir blieben dran, gingen mehr Risiko, doch die Berliner standen sicher und erzielten fast mit dem Schlusspfiff nach einem unnötigen Ballverlust noch das 3:1. Ärgerlich, doch die Leistung der Jungs gerade defensiv war sehr stark und hatte BW viel abverlangt.
Nun gab es eine große Pause, um dann um 19:30 Uhr gegen den Mitfavoriten um den roten Wimpel, den STK, nochmal alles zu geben. Doch hier hatten unsere Jungs leider schon in den “Ich liege auf der Couch und glotze Sportschau” – Modus geschaltet. Die Steglitzer hingegen waren heiß wie Frittenfett. Und so ging es nach 5 Minuten eigentlich nur noch um Schadensbegrenzung. Mit dem 0:9 waren wir am Ende noch gut bedient. Am Sonntag wartete also das Spiel um Platz 5 gegen Jena.
Nach ordentlicher Stärkung beim Kroaten und Übernachtung im Jugendgästehaus “Am Wannsee” wollten wir wenigstens wie Aurie es sagte “best from the rest” werden. Als Motivation sollten erstmals die neuen schwarzen Trikots eingesetzt werden, um so dem altbekannten Gegner in “blau” Furcht einzuflößen. Doch der ließ sich davon nicht beeindrucken und konterte uns schnell nach einfachen Fehlern zweimal aus. Nach nochmaliger Motivation in der Pause gelang uns der Anschlusstreffer durch Fabian. Es blieb also spannend. Jena konnte wieder vorlegen und wir durch Lasse den Anschluss erzielen. Kurz vor dem Schlusspfiff konnten wir noch eine Ecke ziehen, die der Torwart von Jena aber stark parierte. So blieb es bei einer knappen 2:3-Niederlage und Platz 6.
Zum Abschluss durften wir noch den neuen Ostdeutschen Meister Berliner SC im Finale gegen Steglitz bestaunen. Dieser gewann 7: 1 und zeigte schon bei den Knaben A was in Sachen Tempo, Technik, Abgezocktheit und Taktik alles möglich ist. Beeindruckend!

Jungs: Ihr habt eine starke Saison gespielt, wir hatten mit Abstand die jüngste Mannschaft bei der ODM und haben sicher alle wieder was dazu gelernt.

Mit in Berlin waren: Robin im Tor, Henri, Philipp, Bruno, Franz, Anton, Fabian, Marek, Jannik, Aaron, Lasse und auf der Bank Aurie und Modro.

Vielen Dank an Z 88 für die gelungene Ausrichtung,  an die Eltern fürs Anfeuern und Fahren, dem Förderverein für die finanzielle Unterstützung und allen Jungs, die diesmal nicht mit dabei waren fürs fleißige Trainieren. Weiter so!

Modro

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3 Kommentare »

  1. Es ist immer gut, Genaueres zu erfahren. das bietet dieser Bericht recht ordentlich, danke! Und es war stets in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten günstig, dass unser Nachwuchs bei solchen Meisterschaften Erfahrungen sammelte!

    Comment: charly – 01. Februar 2018 @ 09:26

  2. Liebe Dresdner, die ” Frittenjungs ” wollten tatsächlich konsequent und voller Energie gegen jeden Verein spielen. Bei dem Endspiel sah man man sehr deutlich was hohes bundesweites Niveau ist, da bekamen wir als STK gehörig auf die Mütze. So heisst es Kopf hoch und weiter trainieren. Wir sehen uns bei den MJB wieder.

    Comment: Steglitzer TK – 01. Februar 2018 @ 13:34

  3. Auch wenn es dieses Mal (noch) nicht gelungen ist, dass gewohnte Tabellenbild auf den Kopf zu stellen, darf man den Jungs und ihren engagierten Trainern zu einer tollen Hallensaison gratulieren.
    Aus mitteldeutscher Sicht konnten sowohl Jena gegen Z88 als unsere Jungs gegen TC Blau-Weiß den Berlinern ordentlich auf den Zahn fühlen. Darauf dürfen die Jungs stolz sein und dies auch als Ansporn mit in die Feldsaison nehmen. Auch die Berliner Jungs sind nicht mit einem Hockey-Gen mehr auf die Welt gekommen, allerdings auf dem Niveau durch regelmäßige Spiele routinierter und abgezockter unterwegs.

    Die strukturellen Vorteile der etablierten Berliner Vereine lassen sich allerdings nicht wegdiskutieren. Kontinuierlich breit besetzte Jahrgänge (damit spielt vorwiegend immer der ältere Jahrgang), regelmäßige Spiele auf hohem Niveau bzw. wettkampfnahe Trainingsspiele, zum Teil hauptamtliche Trainer, Hockey als Schulsport und damit Talentequelle. Selbst die kleineren Berliner Vereine tun sich gegen die Platzhirsche schwer, da sich die begabtesten Stockartisten bei den etablierten Vereinen einfinden.

    Die Jungs werden es trotzdem weiter versuchen, die (ost-)deutsche Hockeywelt auf den Kopf zu stellen, Vorbilder gibt’s ja z.B. mit der erweiterten Cöthener-MJB, die bei der ODM gezeigt haben, wie es geht.

    Jens

    Comment: Jens – 02. Februar 2018 @ 13:09

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