Damen | Herren | Senioren | w. U16 | w. U14 | w. U12 | w. U10 | w. U8 | m. U18 | m. U16 | m. U14 | m. U12 | m. U10 | m. U8 | Minis | Bambinis
Damen | 1. Herren | 2. Herren | Senioren | m. U18 | m. U16 | m. U14 | m. U12 | m. U10 | w. U16 | w. U14 | w. U12 | w. U10

Rabenberg 2021 – eine multiperspektivische Betrachtung von Aaron und Sarah P.

Mittwoch, 25. August 2021 von Dave

Servus, ihr Guten,

hier kommt der Bericht über das alljährliche Hockeycamp auf dem Rabenberg. Um ganz am Anfang reinzustarten: Der Bus kam natürlich ohne Verspätung am Ufer der Träume an, um alle Mitfahrer*innen einzusammeln. Nach langer Fahrt erreichten wir unser Ziel und massierten uns erstmal das unfassbar geile Essen rein. Danach sind wir direkt ins Hockeyspielen geslidet. Unsere Trainer*innen (Jodeljosi, Tangotimo, Orangenoli, Nuggetnic) haben uns wie immer in Altersgruppen gesplittet und absolvierten mit uns als erstes einen Sporttest, indem es darum ging, unsere Stärken und Schwächen im Hockey und in der Athletik zu ermitteln. Diesen galt es dann mit möglichst vielen Punkten abzuschließen. Nach ungefähr drei Stunden aggressiven Trainings wurde zum Abendbrot gerufen und es kam, wie die Jüngeren sie callen, die Killerfrau Schmerzenssarah an, um uns vier weitere Tage im Fitnesstraining bis ans Ende unserer Kräfte zu knechten. Nach dem leckeren Dinner ging es für die Trainer*innen und die älteren Spieler*innen traditionell zum Abendspiel.

Die folgenden Trainingstage standen jeweils unter einem bestimmten Motto: „Passen“, „Dribbling“, „Zweikampf“ und „Torschuss“ hießen die Programmpunkte. Pünktlich um sieben Uhr fanden wir uns zum täglichen Morgenlauf zusammen und genossen anschließend unser wohlverdientes Frühstück. Gestärkt und voller Motivation begannen wir mit dem Hockey- und Fitnesstraining. Letzteres stieß anfänglich auf wenig Begeisterung und erforderte etwas Gewöhnung. Glücklicherweise herrschte ein allgemeines Verbot von Aussagen wie „Och nee“ und „Ich will nicht“.

Diesem Part, der von meiner werten Schwester geschrieben wurde, möchte ich hinzufügen, dass trotzdem häufig angestrengte, genervte Schreie wie „Eyyy Sarah, wer hat’n dich verarscht?“ oder „Saraaaaaaaah, das muss wirklich nicht sein!“ über den Platz tönten. Aber weiter in der Erzählung: Am Montag jointe uns noch die gute Mädchenmarina. Leider wurden die Älteren bis dahin noch nach Geschlechtern getrennt, wodurch das Rabenberger Training wenig vom gewohnten Training abwich.

Am dritten Tag änderte sich dies, da die Mädchen zum ersten Mal eine gemeinsame Trainingseinheit mit den Jungen über sich ergehen ließen. Diese Erfahrung gestaltete sich, wie die Mädchen im Nachhinein gestanden, weniger schlimm als erwartet. Eigentlich können die Jungs ja ganz nett sein… Auch den Jungen, die bis dahin stets aufeinanderhingen, hat der weibliche Kontakt spürbar gutgetan.

Mit „Aufeinanderhängen“ ist insbesondere das Chillen im Zimmer gemeint, welches teilweise Langeweile hervorrief. Ich als Insider aus dem Siebener-Jungszimmer kann euch sagen, dass es einem nach fünf Tagen schon massiv das Trommelfell wegschallert, wenn dauerhaft „Haftbefehl“ oder „Travis Scott“ (für die nicht verständigen Leser unter euch: Die beiden Personen sind Rapper) auf voller Lautstärke aus der Box pumpt. Jedoch entfalteten David und ich unter dem inspirierenden, weiblichen Einfluss unser bisher ungenutztes Gesangstalent und trainierten hart für die Talentshow, welche immer am Ende des Camps stattfindet. Damit meine ich, dass sich die Musikrichtung auf unserem Zimmer manchmal von aggressivem Deutschrap sogar zu emotionalen Songs wie „Somebody, that I used to know“ änderte.

Die von den Hockeytrainer*innen mit viel Mühe und Kreativität gestalteten Trainingseinheiten wurden von jenem Tag an also gemeinsam absolviert. Das Hockey- und Fitnesstraining wurde zudem durch den Besuch der Schwimmhalle, ein Geländespiel sowie das Austesten anderer Sportarten ergänzt. Trotz hohem Schadenspotenzial besonders beliebt war natürlich Rugby (und dies nicht nur bei mir!). Nach etwas Erholung am Abend ging es zum Abendspiel auf den Hockeyplatz, welches den älteren Spielenden noch einmal alles abverlangte. Zwischendurch mussten wir aufgrund der großen Erschöpfung, die sich im Camp breit machte, einen Regenerationstag, bestehend aus einem lockeren

Hockeytraining und Yoga, einlegen. Die jüngeren Spieler*innen nutzen diese Gelegenheit, um den Hangelparcour und das Kneippbecken unsicher zu machen. So vergingen die Tage wie im Flug und als krönender Abschluss stand die Talenteshow an.

Um hier noch einmal zwischenzuhaken: Ich widerspreche meiner Schwester zwar ungern, jedoch war mein persönliches Highlight – die Mädchen haben leider nicht mitspielen können, da vorher schon im Testspiel gegen die Nieskyerinnen aktiv – jenes eine Abendspiel gegen die Trainer*innen, welches von zwei Nieskyer Trainern unterstützt wurde. Es endete 2:2 und war an Intensität und Spannung nicht zu überbieten. Ich denke, unsere jetzigen Trainer wären stolz auf uns gewesen. Grüße gehen raus an Modro und Auri! Nun zum krönenden Abschluss: Die Talentshow. Wir hatten 5 Auftritte unter den Augen unserer göttlichen Jury Tangotimo und Nuggetnic. Der erste kam von den Experten Niklas und Wieland, welche, wie ihr Teamname schon verrät, beide Wasser exten. Der Auftritt war natürlich der Wahnsinn, jedoch nicht des Sieges würdig. Danach folgte unser Gesangsauftritt, welcher leider, leider auch nicht zum Sieg führte, aber Grüße an David und Jannik: Ihr habt Baba gesungen! Wir gaben „Somebody, that I used to know“, „Kai hat heut frei“ und „Robbery“ zum Besten.

Es folgte eine besonders aufreizende Tanzeinlage von Justus, der Nic mit einem Lapdance schier um den Verstand brachte. Der Auftritt wurde mit tosendem Beifall belohnt und jeder hätte unserem heißblütigen Justus wohl den Sieg gegönnt. Es kam jedoch anders: Obgleich die (jüngeren) Mädchen Justus mit ihrer ausgeklügelten Gesangs- und Bewegungsperformance nicht übertreffen konnten, hatte scheinbar niemand mit Niklas gerechnet.

Niklas machte den Sack zu und sicherte sich mit seiner Wurmeinlage den 1. Platz (ganz wyldes auf und ab des Körpers in Wellenbewegung). Brillante Show, jedoch konnte es nur einen Sieger geben und von daher Glückwunsch an Niklas, nächstes Jahr gewinnen wir! Es folgte dann noch ein schöner Abend mit dem jeweils gleichaltrigen anderen Geschlecht (keine Angst liebe Eltern, nur Unterhaltung), am nächsten Morgen Frühstück, Sachen packen, Abschlussturnier und dann nach Hause ans Ufer der Träume. Ein unfassbar tolles Camp, hat, denke ich, jedem wirklich Spaß gemacht und ich hoffe wir sehen uns alle nächstes Jahr. 1 in den Chat für es war lit, 2 gibt’s nicht. Danke an alle Betreuer*innen sowie vor allem dem Förderverein „Kinder- und Jugendhockey“ für die finanzielle Unterstützung.

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