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Bei unseren 16 Senioren (darunter drei Seniorinnen), zur Zeit der Jahrgänge 1946 bis 1975, spielen nicht wenige ehemalige Trainer und Schiedsrichter mit. Sie bestreiten Vergleiche auf dem Feld und in der Halle: z. B. Pillnitzer Naturrasen-Turnier im Juni, Kleinfeld-Pokalturnier des Sachsenverbandes im September (meist in Leipzig), Christstollen-Turnier in der ESV-Halle vor dem 1. Advent und Wurzener Pokalturnier des SHV im Januar/Februar.
Alles ist ein klares Muss für Sportler, die nun langsam in die Jahre kommen.

Alter: ab 40

Trainer: Bernd Fiedler
Email: senioren@dresden-hockey.de

Trainingszeiten:
Mittwoch: 18:00-19:45

Senioren bestehen Schweriner Fitnessprüfung mit einer guten 2

Dienstag, 16. Januar 2018 von Pete

Altersgeschwächt durch den Verlust der Herren Fiedler und Fliegner reisten die Prellböcke des ESV Dresden am zweiten Januarwochenende ohne Wechsler nach Schwerin, um am 3. Wolfgang-Ulbrich-Gedenkturnier teilzunehmen. Mit brennenden Oberschenkeln und einem überragenden Jörg Richter im Tor belegten sie den 2. Platz, zwei Punkte hinter den unterhaltsamen Old Boys aus Poznan.

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Im Bild (v.l.n.r.): Jörg Richter, Stefan „Modro“ Modrozynski, Sebastian „Dose“ Dorschner, Dietmar Zunft, Marco Steinert, Pete Welchman

Anfangsschwierigkeiten gegen den SV Prieros (mit einigen uns aus KW gut bekannten Gesichtern) machten uns, so wie es sich herausstellte, einen Strich durch die Siegesrechnung. Schlecht haben wir nicht gespielt, aber unsere Leistung reichte nur für eine 1:3-Niederlage. Besonders erwähnenswert: Alle fünf Dresdner Feldspieler sind an der Aufgabe „9-Meter-Schießen“ gescheitert. Eindeutig ein Fall für den Konjunktiv!

Die Niederlage sollte uns wohl zum Einspielen dienen, denn im zweiten Spiel konnten wir unseren polnischen Sportfreunden aus Poznan als eine von insgesamt nur zwei Mannschaften einen Punkt abringen (2:2). Die Old Boys wären mit ihrem fairen aber handfesten Spiel, herausragenden Einzelspielern mit atemberaubender Technik und guter Laune eine Bereicherung für jedes Turnier, und luden uns auch freundlicherweise zu ihrem eigenen Seniorentreff nach Poznan ein.

Auf einen Punkt aus zwei Spielen folgten nur noch Siege! Beim 5:0-Sieg gegen die Dänen von HK Odin schoss Dietmar seine ersten Tore mit seiner frisch erworbenen Keule, auch der Berichterstatter durfte nach Vorlage des aus Oldenburg angereisten Dose netzen. Nach einem laufintensiven 3:2 gegen HC Lüneburg waren alle schon richtig platt, doch die Kräfte reichten noch für einen 3:0-Erfolg gegen die unglaublichen Fritzen (hauptsächlich Potsdamer, wobei alle Angaben ohne Gewähr sind).

Am Abend stärkten wir uns mit Delikatessen vom allseits gelobten Büfett, für die Laune wurden auch ein paar Kaltgetränke bestellt und anschließend konsumiert. Gelegentlich wurde auch sogar getanzt.

Ermuntert durch das gute Zusammenspiel und die guten Ergebnisse vom ersten Turniertag starteten wir mit positivem Ausblick in den Sonntag. Konnten wir noch an den Polen vorbeiziehen? Uns erwarteten zuerst die Herren vom ATSV Güstrow und auch gleich weitere drei Punkte dank eines 3:0-Siegs. In unserem letzten Spiel hatten wir gegen Gastgeber Schwerin defensiv viel zu tun und rechneten mit einigen guten Szenen von ihrem ex-Bundesligisten mit der Nummer 10. Doch er traf auf einen teuflisch guten Jörg, der es zu seinem temporären Lebensziel erklärt hatte, ihm jeden Weg zum Tor zu sperren. Ziel erreicht – und wie! Jörgs Paraden brachten tosenden Applaus von der ganzen Halle und sicherten uns einen 4:0-Sieg.

Wir waren früh fertig und dachten bereits an eine frühe Ankunft bei den Familienmitgliedern, die uns einen Passierschein für ein Wochenende Bückeball ausgestellt hatten. Doch nach dem Duschen konnten wir es nicht mit unserem Gewissen vereinbaren, das entscheidende Spiel der Old Boys Poznan gegen den ATSV Güstrow zu verpassen. Schließlich war ein Dresdner Turniersieg noch möglich und hätte unsere Teilnahme an der Siegerehrung verlangt.

So schauten wir bei Gulasch und Bockwurst ein spannendes Spiel, in dem Güstrow über längere Zeit führte und sogar nur ein Tor davon entfernt war, unser schönes Wochenende mit dem Pokal zu krönen. Doch ihre polnischen Gegner gaben nicht auf und erkämpften sich ein Unentschieden, das ihnen den Turniersieg sicherte.

Wir bedanken uns beim Gastgeber SSC Schwerin für das schöne Turnierwochenende, beim Modro für das Fahren sowie beim Bernd für die Orga – schade, dass du nicht selber davon profitieren konntest!

 

 

Kategorie: Allgemein, Senioren

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1 Kommentar »

  1. Bravo, sehr ordentlich! Ihr dürft Dietmar Zunft auch “Didi” nennen. Bis 1990 waren die Schweriner als BSG Lokomotive unser Dauerspielpartner bei freundschaftlichen Vergleichen.

    Comment: charly – 16. Januar 2018 @ 19:42

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