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Herzlich willkommen bei den Herren des ESV Dresden. Wir sind 30 bis 40 Spieler im Alter von 17 Jahren bis hin in die "reifere Jugend". Die Mannschaften bestehen aus Studenten, Neudresdnern und gebürtigen Dresdnern. Auf dem Feld und in der Halle spielt die 1. Mannschaft in der Mitteldeutschen Oberliga, nachfolgende Teams in der 1. Mitteldeutschen Liga. Macht einfach mit!





Trainingszeiten 1. Herren:
Montag: 19:30-22:00 (Cotta)
Freitag: 20:30-22:30 (Lok-Halle)

Trainer: Timo Land, Quirin Wedel
Email: herren@dresden-hockey.de


Trainingszeiten 2. Herren:
Montag: 19:30-22:00 (Cotta)
Freitag: 20:30-22:30 (Lok-Halle)

Trainer: Fridolin Wachter
Email: herren@dresden-hockey.de


Trainingszeiten 3. Herren:
Dienstag: 19:45-22:15 (Lok-Halle)

Trainer: Fridolin Wachter,

Email: herren@dresden-hockey.de


Mitteldeutschland Oberliga Herren 
1Leipziger SC 00:00
1HV Wurzen00:00
1ESV Dresden00:00
1HCLG Leipzig00:00
1MSV Börde 00:00
1HC Niesky 192000:00

Spielberichte Halle 13. / 14. Jan. 2018

Mittwoch, 17. Januar 2018 von Dave

Spiel 13.01.2018 ESV Dresden – SSC Jena (4:5 / HZ 1:3)

Weihnachten, Neujahr und Alles was man zum Hockey nicht braucht…

Mit dem ersten Heimspiel nach der Jahreswende und der dadurch bedingten Pause was Training und Spielbetrieb betrifft, sollte mit dem Anpfiff um 17.00 Uhr in der Cotta Halle die stets als lang empfundene Wartezeit beendet werden. Mit zwar wenig Vorbereitungszeit und erst ein paar Trainingseinheiten, aber mit optimaler Motivation, war der Plan unseren direkten Verfolger in der Tabelle aus der Carl Zeiss Stadt auf Distanz zu halten. Dieses war nur mit einem Sieg möglich, da wir im letzten Spiel mit einer vermeidbaren Niederlage gegen Wurzen leider gepatzt hatten und drei wichtige Zähler haben liegen lassen.

Bedauerlicherweise könnten Till Rath, Konstantin Schrader und Quirin von Wedel, allesamt Spieler die zum Kernkader des 1. Herrenteams gehören, aus Verletzungs,- und berufsbedingten Gründen derzeit nicht zur Verfügung stehen, was natürlich den Kader merklich einschränkt und einige Umbesetzungen im Team erforderlich machte.

Die Anfangsphase gestaltete sich für uns recht gut und bereits nach ca. 3 Minuten konnte nach einem abgefangenen Angriff der Jenaer, über einen mit wenigen Zügen sauber ausgespielten ESV-Konter von der rechten Seite, das erste Tor (1 : 0) der Partie auf unserer Habenseite verbucht werden. Leider fiel aber nur 2 Minuten später der Ausgleich zum 1 : 1, bedingt durch einen Fehlpass quer durch den eigenen Schusskreis, der auch der Taktik des Gegners geschuldet war sehr aggressiv bereits an unserem eigen Schusskreisrand den Aufbau vom Abschlag her zu attackieren. Danach folgte eine sehr intensive Phase mit schnellem und technisch durchaus hochklassigem Hallenhockey in der sich beide Teams, sowohl im Angriff als auch in der Defensivarbeit, in nichts nachstanden – eine Pattsituation in der es Chancen für beide Mannschaften gab aber auch keines der beiden Teams einen klaren Vorteil herausspielen konnten. Einen großen Anteil daran, dass über das ganze Spiel hinweg der eine oder andere Angriff des Gegners erfolglos blieb hatten wir auch unserem Keeper Phillip zu verdanken, der mit viel Übersicht aber auch spitzenmäßigen Reflexen und Paraden dafür sorgte dass auch bei dem wenigen durchkommen des Gegners der Kasten sauber blieb. Das sehenswerte Solo (16te Spielminute) eines Jenaer Angreifers aus dem rechten Mittelfeld heraus, nach eigenem Ballverlust in Höhe des generischen Schusskreises in der Vorwärtsbewegung, mit abschließendem Torerfolg zeigte eines der wenigen Defizite, über nachlässige Deckungsarbeit und einem zu späten erkennen wie viel Platz und Zeit man dem Angreifer da ließ, auf. Ärgerlich, vermeidbar aber eben passiert – 1 : 2 Rückstand und Auszeit für uns – die Minute um möglichst schnell auf die aktuelle Spielentwicklung zu reagieren. Bis dato konnten beide Mannschaften kurze Ecken (kE) vermeiden und so war es nur ein Frage der Zeit wann die erste kE fällig war – in diesem Falle war es dann in der 19ten Minute für das Team Jena soweit, die auch zum 1 : 3 gegen uns verwandelt wurde. Alles noch im grünen Bereich, zumal uns im direkten Angriff gleich darauf und nach einer nicht verwandelten Ecke ein 7m zugesprochen wurde. Mäx übernahm die Verantwortung, trat an und… Oh Nein, scheiterte. Ok, das kann auch den besten passieren, nur war es ein ungünstiger Zeitpunkt da der Anschlusstreffer in der ausgeglichenen Partie einfach wichtig gewesen wäre. Auch ein Fakt ist, dass unser Team sich bis dahin weitere erfolgversprechende Schusskreisszenen und Torchancen erarbeitete, jedoch in den Abschlüssen mit oft nur Milimetern am Tor vorbei ziemliches Pech hatte. Ab der 20ten Spielminute ging der offene und für keines der beiden Teams mit Erfolg gekrönte Schlagabtausch unter dem Motto „ Wer den ersten Fehler macht verliert“, unvermindert weiter wodurch man dann auch mit unverändertem Spielstand in die Halbzeit ging.

OK, erste Halbzeit abhaken und Start in 2te Halbzeit mit intern besprochenen Änderungen zum Spielaufbau und Abwehrverhalten mit der Ausgabe: Es muss insgesamt schneller gespielt und gepasst werden – ergo Tempoerhöhung. Bereits in der 3ten Minute konnte dann „mit frischem Dampf“ eine Ecke provoziert werden, die auch prompt und endlich als lange verdienter Anschlusstreffer, von Mäx als finaler Schlenzer, zum 2 : 3 verwandelt werden. In den kommenden 7 Minuten das gewohnte aber dennoch spannende Spiel auf einem nach wie vor ordentlichem Niveau jedoch auch mit den gewinnbringenden Erkenntnissen, dass es noch „Baustellen“ gibt und wo das Optimierungspotential für mehr Effizienz im ESV Spiel liegt. Ein eklatanter Fehler in der Abwehr ermöglichte es dann einem Jenaer Rückraumspieler einen Pass direkt durch 2 ESV Bretter zu spielen den der Stürmer nur noch als Geschenk anzunehmen und – mit der Rückhand – an unserem Keeper vorbei der mitten im Schritt war, ins Tor zu kehren. Nun stand es 2 : 4, also war man wieder 2 Tore weg, aber noch genug Spielzeit um es zu richten. In der 39ten Spielminute dann ein Freischlag am Jenaer Schusskreis (links) für uns. Die erste Gelegenheit für Yorck, der aufs Tor schlenzen konnte wurde vom herauslaufenden Torwart pariert – prallte von diesem aber nach links ab Wo dann Maxi, bestens positioniert, die Kugel reaktionsschnell und sofort im Tor (3 : 4) unterbringen konnte. Nur noch ein Tor weg , das konnte man noch umdrehen….das war machbar wenn man nun konzentriert weiterspielt, keine Fehler mehr macht und die sich ergebenden Chancen nutzen!. Gesagt getan und bereits ca. 3 Minuten nach dem Anschlusstreffer konnte Korbi einen Diagonalpass von halbrechts in den Schusskreis direkt annehmen und sauber unter die Latte schlenzen – endlich der verdiente Ausgleich zum 4 : 4. Alle Zeichen standen nun wieder auf Siegchance, jedoch waren noch knapp 15 Minuten zu spielen in denen sowohl das eine oder andere passieren konnte. Und es passierte?…„das andere“. Eine lange Ecke für den Gegner, fast an unserer linkenen Bande als Querpass zum Mitspieler gespielt sollte den erneuten Führungstreffer zum 4 : 5 für Jena einleiten. Der annehmende Spieler konnte die Kugel, fast identisch zur Torentstehung des

2 : 4 nach dem antäuschen eines Querpasses zurück, in den Schusskreis (wieder durch 2 ESV Bretter) bringen, die der völlig freie Stürmer wiederum nur noch annehmen und nach einem Vorhand-Rückhand ziehen über den Schläger von unserem herauskommenden Keeper zu lupfen brauchte. In der noch verbleibenden Spielzeit von gut 14 Minuten war dann auch von Jena eine Auszeit angesagt um sich nochmal für den Endspurt zu fokussieren. Doch auch durch das noch relativ große Zeitpolster gelang es keinem der beiden Teams mehr, trotz hochklassiger Chancen und Möglichkeiten, weder ein Tor zu erzielen noch kurze Ecken zu generieren. Somit blieb es in einer Partie in der an diesem Tag einfach der glücklichere den Sieg einfahren konnte, bei dem Endstand von ESV mit 4 und Jena mit 5 Toren.

Fazit: die Spielpause war zu lange, der Kader etwas zu klein, die wenigen Fehler waren genau die zuviel und sowohl an der Cleverness, dem Speed und der Effizienz muss noch gearbeitet werden. Sieg war absolut möglich aber trotz denkbar knapper Niederlage Kompliment an das Team.

es spielten (Kader): Phillip (TW), Yorck, Tom, Mäx (C), Thomas, Maxi, Willi, Felix und Timo

Autor: Klaus Fliegner

Spiel 14.01.2018 ESV Dresden – Post Chemnitz (5:4 / HZ 3:3)

Es gibt so Spiele…oder wie 70 % Spielanteile wie 30 % Leerlauf aussehen können

Hatte man am Tag zuvor gegen den direkten Konkurrenten SSC Jena in einem an der Substanz zehrendem Spiel knapp verloren – galt es gleich am Tag darauf gegen das momentane Schlusslicht in der Liga, die Postler aus Chemnitz, anzutreten. Wie so oft liegt in den Spielen wo man auf dem Papier das vermeintlich bessere Team ist immer auch eine gewisse Brisanz.

Mit eher Groll im Bauch als enttäuscht ob des am Tag zuvor abgegebenen Spieles musste nun, aufgrund des Anspruches im oberen Drittel der Tabelle weiter zu spielen, unbedingt ein Dreier her.

Mit dem Anpfiff in der heimischen Cotta Halle sollte im 2ten Heimspiel, als das erste Doppelwochenende für die 1.ten Herren im neuen Jahr, alles ausgelassene und versäumte vom Vortag wettgemacht werden. So begannen wir also, leider mit unverändert dezimiertem Kader, von Anfang an mit extrem viel Ballbesitz und einer deutlicher Mehrheit an Spielanteilen, die gegnerische Hälfte förmlich zu belagern. Umgekehrt kamen die Postler nur über Einzelaktionen und nicht fertig ausgespielten Ansätzen zu Entlastungsangriffen. Es konnte also nur eine Frage von kurzer Zeit sein den ersten Treffer zu markieren und sich schon früh mit ein paar Treffern abzusetzen – so jedenfalls der Plan. Doch nach acht ergebnislos gespielten Minuten kamen die Chemnitzer zu einer kE, die sie dann auch prompt in den ersten Treffer (0 : 1) der Partie umwandelten. Einen klare und 100%ige Torchance, ein paar Szenen danach die der Gegner am leeren Tor und ausgespieltem Keeper vorbeizog, hätte zu diesem Zeitpunkt eigentlich bereits einen 2 Tore Rückstand bedeutet….uuups?

Gut, das war dann wohl die Aufwachglocke die wir manchmal als Wecker brauchen um in die Gänge zu kommen. Da es jedoch nicht unbedingt besser wurde kam das nutzen einer ersten Auszeit nach ca. 10 Minuten um ein paar Dinge gleich zu korrigieren. Also weiter im Text und nach ca. 13 Spielminuten dann immerhin der Ausgleich den der im Kreis angespielte Thomas direkt mit der Vorhand ins gegnerische Tor prallen lassen konnte. Gut erst mal 1 : 1 aber ziemlich ungenügend für den Löwenanteil am Spiel. Ähnlich zum Ausgleichstreffer entstand dann auch in der 17ten SpMin., wiederum durch einen Angriff auf die linke Seite und schnellem Passspiel in den SK, das Führungstor zum 2 : 1 und wiederum durch Thomas. Erneut eine zu lange kreative Pause, die in der 18 Spielminute durch eine kE für Chemnitz bestraft wurde und den Ausgleich zum 2 : 2 bedeutete…wir kamen einfach nicht weg. Bis zur 20 SPMin. passierte, außer dass sich Chemnitz hinten einigelte und eine eigene Auszeit in Anspruch nahm erst mal nichts gravierendes. Zwei Straf ecken im Abstand von ca. 3 Minuten zu unseren Gunsten verliefen leider erfolglos wodurch wir nicht in Führung gehen bzw. uns absetzen konnten. Zu allem Unglück – nennen Wir es mal so – kamen dann die Chemnitzer überraschend zum Führungstreffer. Ein Ballverlust unsererseits auf Schusskreishöhe des Gegners, der sich aus 2 ESV lern rausdrehen und darauf einen langen Ball über seine linke Bande bis in unseren Schusskreis spielen konnte, wurde direkt von deren (Oldie)Stürmer abgefasst und aus spitzem Winkel – durchaus haltbar – mit der Vorhand ins Tor befördert. So also, einen Treffer weit, „ins Hintertreffen“ noch vor der Halbzeit geraten…es galt aber dennoch noch ca. 5 Minuten bis dahin zu spielen. Eine weitere Ecke für die Chemnitzer konnten diese allerdings nicht nutzen, was einen 2 Tore Rückstand zur Konsequenz gehabt hätte – also Glück im Unglück. Ein eigener Angriff in den letzten 30 Sekunden vor Halbzeitpfiff endete dann doch noch erfolgreich mit dem erzielten Ausgleichstor für uns zum 3 : 3 durch Korbi.

Anpfiff 2 Halbzeit – unveränderte Spielsituation mit permanentem anstürmen von uns und die Chemnitzer kamen kaum strukturiert aus Ihrer Hälfte heraus. In der ca. 35ten Spielminute dann ein schnell ausgeführter Selfpass von Yorck am rechten, äusseren Schusskreisrand mit Ablage in den Kreis, den Timo dann aufnehmen und direkt zum 4 : 3 Führungstor verwandeln konnte. Mehrere kE und ebenso mehrere Schusskreis Szenen die nur noch untergebracht werden mussten verliefen in den folgenden 12 Minuten ergebnislos und so mussten wir uns nicht wundern dass der Spielstand sich nicht zu unseren Gunsten deutlich veränderte. Erst ein weiterer Angriff bei dem endlich wieder mal, von Mäx, aufs Tor geschlenzt werden konnte, dieser allerdings leider den Pfosten traf und erst der Abpraller von Maxi verwandelt wurde, brachte dann im letzten Viertel des Spieles den 2 Tore Vorsprung. War jetzt, zwar spät aber endlich, der Knoten geplatzt?…Nein, denn nur wenig später fingen Wir uns wieder eine kE ein die den Anschlusstreffer zum 5 : 4 im Sinne der Postler markierte. Es blieb also weiter spannend und da wurde nun doch einiges an Nervensubstanz, und nicht nur die der Spieler und des Trainers, in der Halle strapaziert.

Lange Rede kurzer Sinn, bis zur in Anspruchnahme einer Auszeit der Chemnitzer, ca. 5 Minuten vor Spielende, lief das Spiel unverändert mit klarer Feldüberlegenheit von uns, weiteren ausgelassenen Ecken und Einschusschancen weiter, ohne sich klar absetzen zu können. Wären die Chemnitzer mit den noch 3-4 Verlegenheitskontern, die schlussendlich zwar durch einen aufmerksamen und sehr agilen Keeper Phillip und gutes Brettlegen der Spieler vereitelt wurden nur einmal erfolgreich durchgekommen, dann wären Wir erneut mit so gut wie leeren Händen dagestanden. Also, für dieses Mal nochmal Glück gehabt und den Dreier eingefahren.

Fazit: die Aufwachphase noch zu lange, der Kader erneut etwas zu klein, mit den Chancen zu leichtfertig umgegangen, das Potential das im Team steckt war mehr oder minder „ver-steckt“. Der Sieg war absolut verdient aber auch mit einem Glück, das wir in dieser Form eigentlich gar nicht brauchen. Trotzdem Kompliment an das Team das in jedem Falle Kampfgeist und Moral gezeigt hat.

es spielten (Kader): Phillip (TW), Yorck, Tom, Mäx (C), Thomas, Maxi, Willi, Felix und Timo

Autor: Klaus Fliegner

Kategorie: 1. Herren, Allgemein, Herren

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2 Kommentare »

  1. Sah nur das Spiel gegen Chemnitz. Die Postler traten mit nur zwei Auswechslern an, setzten sogar mit Senior “Lippi” den Schiri des vorangegangenen Damenspiels ein… Aber gewonnen ist gewonnen.

    Comment: charly – 17. Januar 2018 @ 20:19

  2. Heidewitzka Herr Kapitän, im Mülheimer Bötchen fahren mer so jän,
    mer kann su schön em Dunkle schunkele
    wenn üvver uns de Stääne funkele,
    Heidewitzka Herr Kapitän, im Müllemer Bötchen fahren mer so jän.

    Comment: Stefan – 22. Januar 2018 @ 10:23

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