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Das war der Rabenberg 2024

Dienstag, 09. Juli 2024 von Stephan

Sachen gepackt, Schläger und Kulturbeutel nicht vergessen, es konnte mal wieder losgehen. Am Sonntag um 10 Uhr fuhr der Bus vor und lud 38 Kinder, 5 Betreuer, viel Hockey-Equipment, Koffer, Rucksäcke und Taschen ein, um auf den allbekannten Rabenberg im schönen Erzgebirge zu fahren. Dort angekommen, wurde gegessen, bevor es in die erste Einheit des diesjährigen Hockeycamps ging. Wir durften dabei erstmals auf dem neuen Kunstrasen spielen, was sehr viel Spaß macht. In der ersten Einheit gab es 2 Gruppen, die Spieler und Spielerinnen mit längerer Hockeyerfahrung wurden zu Aaron und Flo geschickt, während die Kinder mit noch nicht so viel Erfahrung von Cosi, Jakob und Oli (Chef-Organisator des Camps) übernommen wurden. Griffige Einheit, aber allgemeine Heiterkeit, weil Hockey einfach Spaß macht, waren erkennbar. Das sollte es aber noch nicht gewesen sein für den Sonntag, denn selbstverständlich gab es jeden Tag zum Abschluss ein Abendspiel, wo die Betreuer, die älteren und/oder schon richtig guten Spieler miteinander wetteiferten. Zum Abschluss des ersten Tags wurde dann noch Fußball geschaut: Allerdings riss das Spiel Deutschland – Schweiz nicht wirklich jemanden vom Hocker, was etwas schade war.

Am zweiten Tag gab es dann die gewohnten Abläufe, denn die Kinder wurden in Trainingsgruppen eingeteilt, wobei Gruppe 1 und Gruppe 2 (männlich) nach dem Frühstück das Fitnessstudio besuchten und danach zum Hockey auf den Platz wanderten, um von Aaron und Jakob ihr Spiel verbessern zu lassen. Währenddessen trainierten Gruppe 2 (weiblich) und Gruppe 3 zuerst auf dem Platz mit Flo, Oli und Cosi und gingen danach Freizeitaktivitäten, wie Fußball/Volleyball/Basketball/Ball-über-die-Leine/Tischtennis/Zombieball/Steh-Geh/HerrFischer, Herr Fischer… und was sich Oli, Cosi und Flo sonst ausgedacht haben, nach. Der Vormittag verlief so sehr flüssig, aber anstrengend, sodass die meisten Kinder das Mittagessen richtig nötig hatten, um wieder zu Kräften zu kommen. Beim Essen gibt es seit Jahren nichts auszusetzen, da wirklich alle Bedürfnisse, ob Fleisch, Nudeln, Gemüse, Salate, vegetarisch oder vegan, befriedigt werden. Nach dem Mittag wurde eine kleine Pause eingelegt, sodass die Spielerinnen und Spieler gut erholt in den Sport am Nachmittag gehen konnten. Dieser wurde nicht weniger anstrengend als der Vormittag, denn anstatt des Gyms konnten Gruppe 1 und Gruppe 2 (m) ihre Fähigkeiten in den Freizeitaktivitäten beweisen. Beim Fußball ging es natürlich nicht nur um Spaß, sondern auch um den Sieg – es wurde mit viel Ehrgeiz gespielt. Danach wieder Hockey – meistens mit vielen Spielformen versetzt, während der Vormittag eher für die technische Entwicklung genutzt wurde. Damit sind beispielsweise die V-Zieher, 3D-Technik oder eben Torschüsse, wie Argentinische Rückhand, gemeint. Die Kinder haben über die Zeit riesige Fortschritte gemacht und durch diese Technikschulung konnte der eine oder andere „Ankle Breaker“ verteilt oder der Ball platziert ins Tor geschossen werden. Wenn jemand dazu Fotos oder Videos sehen möchte, dann folgt doch gerne auf Instagram dem Account @esv_dresden_rabenberg, denn dort sind alle Erinnerungen der einzelnen Jahre seit 2022 festgehalten. Nach dieser Hockeyeinheit am Nachmittag konnte dann zu Abend gegessen und danach in die Schwimmhalle gegangen werden. Zum Abschluss der Tage gab es wie gewohnt ein Abendspiel. Ob die Kinder gegen Niesky (die sind jedes Jahr zeitgleich dabei) oder wir Dresdner untereinander gespielt haben, war dabei egal, denn immer konnte der Ehrgeiz geweckt und Spaß am Sport gefunden werden. Am Dienstag gab es jedoch einen kleinen Unterschied. Gruppe 1 spielte gegen die Betreuer und Wieland, der als Ersatz für den kniemaladen Oli eingekauft wurde – er ging auch prompt als „Player of the Match“ hervor und holte den knappen Sieg für die Betreuer.

So zogen die Tage meistens im ähnlichen Rhythmus, aber viel zu schnell vorbei, sodass man sich nach Training über Training am Donnerstagnachmittag wiederfand. Denn traditionell fand hier die Vorrunde des Rabenberg-Cups statt. Die 38 Kinder wurden hierbei in 10 Teams aufgeteilt, in denen sie auf kleinen Feldern gegeneinander um den Einzug in die Playoffs am Freitagvormittag spielten. Nach intensiver und teilweise auch sehr hitziger Vorrunde war die Tabelle geschrieben und der letzte Tag konnte starten. Doch vor dem Schlafen gehen wurde in alter Tradition das Spiel „Werwolf“ aus dem Koffer gestöbert und mit viel Spaß, aber ebenso vielen Diskussionen, wer denn jetzt der Werwolf und wer doch nur Dorfbewohner sei, gespielt. Spät ging es dann ins Bett, aber am nächsten Tag gab es ja zum Glück keinen Morgensport.

Am Freitag früh stand nach dem Frühstück zunächst das Packen auf dem Plan und dann folgte der Rabenberg-Cup-Finaltag. Ein komisches Gefühl, denn einerseits steht die Abreise bevor, aber andererseits gab es noch Vorfreude den Sieg im Cup zu holen. Motivierter denn je spielten die Kinder, bis ein Finale feststand, welches das Team „Inter Mila“ um Carlos, Mila und Matheo gewinnen konnte. Wie jedes Jahr ging es zusätzlich noch um individuelle Ehrungen: So gewann Carlos den „Most Valuable Player“, Hannah den „Most Leading Player“, Keon den „Offense Player Award“, Joshi den „Defense Player Award“, Emma den „Most Improved Player“, Consti den „Young-Star Award“ und Klara den „Fairness Award“. Nach dem Mittagessen stand der Bus zur Abfahrt bereit und schon war der Rabenberg 2024 Geschichte, was alle etwas traurig stimmte, da dieses Hockeycamp immer unglaublich viel Spaß macht, egal ob als Spieler oder als Betreuer.

Vielen Dank an alle Kinder, die uns das Trainieren sehr leicht gemacht haben, da alle hochmotiviert und meistens mit offensichtlichem Spaß bei der Sache waren, die Betreuer Flo, Aaron, Jakob und Oli sowie Betreuerin Cosi, den sehr sympathischen Busfahrer von Reise-Wünsche aus Schwepnitz, den Sportpark Rabenberg, den ESV Dresden, die Vereinsjugend des ESV Dresden, die Sportjugend Dresden und den Förderverein „Kinder- und Jugendhockey“, der uns wie immer großzügig unterstützte.

Wir sehen uns nächstes Jahr, Liebe Grüße und schöne Ferien.

Oliver

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