Gut gelaunt und hoch motiviert einen Sieg mit nach Hause zu nehmen steuerten die ESV Damen am 12. Spieltag Leipzig an. Auf dem Platz an der Parkstraße sollte gegen die 1. Damen vom HC Lindenau Grünau der nächste Dreier her.
Zu ungewohnter Anstoßzeit wurde 14.00 Uhr der Ball ins Rollen gebracht. Von Anfang an dominierten die Damen aus Dresden und spielten einige sehr gute Torchancen heraus. Leider verfehlten die ersten Möglichkeiten allesamt knapp das Tor und die ESV-Damen somit einen Traumstart. Die Leipziger Damen hielten, so gut es ging, dagegen, kamen durch die verpassten Chancen der ersten Minuten besser ins Spiel, konnten jedoch selten ihre Stürmerreihen sehenswert bedienen. Dies lag insbesondere an der hellwachen hinteren Dreierkette, die durch eine laufstarke Leistung die Bälle häufig schon vor der Viertellinie abfing und das Spiel mit viel Übersicht neuaufbaute. Auf diese Weise kamen die Dresdnerinnen immer wieder über rechts in den gegnerischen Schusskreis. Das Pressing zeigte auch Wirkung: Die Sturmreihe um Sturmspitze Anka Tscherbatschoff fing den Ball teilweise direkt vor dem Kreis ab, konnte sich jedoch in der ersten Halbzeit nicht mit dem Führungstor belohnen. Mitte der ersten Halbzeit rutschte der Ball durch viele Füße und Schläger hindurch zum 7-Meter-Punkt auf die Kelle von Vanessa Bremer, die beherzt abzog. Allerdings blieb auch dieser Schuss in den Schienen der gutaufgelegten Leipziger Keeperin hängen. Die Leipzigerinnen wussten die schlechte Chancenverwertung der Gäste zu nutzen und erspielten sich einige chancenreiche Konter. Doch auch die Dresdner Torhüterin hatte einen guten Tag und hielt souverän. Die Angriffsserie der Leipziger Damen wurde schlussendlich durch den Halbzeitpfiff unterbrochen.
Zwischenstand 0:0!
Die zweite Halbzeit begann von Dresdners Seite erneut kämpferisch stärker. Durch einige sehr gute Angriffe über die Mitte wurde die Leipziger Verteidigung sogleich unter Druck gesetzt, bis irgendwann eine kleine Lücke entstand und Vanessa Bremer den Ball über die Torlinie drücken konnte. Erleichterung pur! Endlich das verdiente Führungstor für die Dresdner Mädels. Mit einer fast unbezwingbaren Verteidigungswand – bestehend aus Gesa Schirren, Veronika von Spee und Korinna Jöhrling – im Rücken, drückten die ESV-Damen die Gegner sukzessive in deren eigene Hälfte zurück. Gegen Mitte der zweiten Halbzeit belohnte sich Sophie Zorn nach langer Verletzungspause mit einem wuchtigen Schuss ins gegnerische Netz! Die Dresdnerinnen bestimmten nun wieder das Spiel und packten den ein oder anderen sehenswerten Angriff aus. Die Chancenverwertung lief allerdings mal wieder unter der Kategorie „bescheiden“. Kurz vor Ende des Spiels bekamen die Mädels aus Dresden ihre erste und letzte Ecke für dieses Spiel gepfiffen. Mit einem brillanten Pass auf die Ablage wurde die erste Leipziger Front ausgespielt und Vroni von Spee hatte genug Platz das Runde in das Eckige zu semmeln. Schlusspfiff. Endstand 3:0 für den ESV!
Die ESV-Damen bedanken sich bei den Schiedsrichtern und Leipziger Damen für das teils doch nervenaufreibende Spiel. Ein besonders großer Dank geht an den eigenen lautstarken Support neben dem Platz!
Lasst uns die Erfolgsserie fortsetzen und die nächsten drei Punkte vor heimischer Kulisse am Sonntag einfahren!!
Olé ESV sagten Vroni, Koko, Gesa, Patty, Antje, Marina, Nike, Anka, Waldi, Caro, Franzi, Bine, Sophie, Vanni, Krissi, Lea B!
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