In der ersten Halbzeit standen die Dresdner noch sehr stabil und gelangten immer wieder gefährlich in den gegnerischen Kreis. Leider verteilte man durch drei individuelle Fehler drei Adventsgeschenke, sodass es zur Halbzeit lediglich 3:3 stand. Der Spielstand war bitter, da man bis dahin ansonsten das Spiel fest im Griff und weitere Chancen nicht zugelassen hatte. In der zweiten Halbzeit änderte sich der Verlauf komplett. Durch eine teilweise überharte Gangart und leichtsinnige Fouls war man knapp die Hälfte der zweiten Halbzeit in Unterzahl. Karten, die absolut unnötig und letztlich entscheidend waren für die Niederlage. Leipzig konnte in Überzahl bis auf zwei Tore wegziehen. Nachdem Felix Dressler durch eine starke Willensleistung und einen Gewaltschuss in Unterzahl noch mal verkürzen konnte, fing man sich im Gegenzug gleich das 4:6. Die letzten 5 Minuten wurde auf Seiten der Dresdner der Torwart rausgenommen und das Team konnte tatsächlich durch ein Traumtor durch Julian Simon nochmal verkürzen. Ein weiterer Treffer gelang aber leider nicht.
Dementsprechend gedrückt war die Stimmung nach dem Spiel. Man war sich einig darüber, dass die Karten berechtigt waren und in Zukunft nicht mehr vorkommen dürfen. Auch muss noch konsequenter nach vorne gespielt werden. Positiv war, dass trotz der kraftraubenden 2. Hälfte immer weiter gekämpft und der Glaube an den Ausgleich nie aufgegeben wurde.
Nächstes Wochenende steht das schwere Auswärtsspiel beim HCLG an. Das Team brennt darauf dort zu beweisen, dass man aus den eigenen Fehlern gelernt hat.
Bericht: Quirin Wedel
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Ein ehrlicher wie sachlicher Beitrag. Er macht aber auch Mut für das kommende Match beim HCLG in Leipzig. Wird spannend. Glück auf – wie man im Arzgebirg sagt !