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ESV Damen melden sich fulminant ins Jahr 2017 zurück

Montag, 16. Januar 2017 von Antje

Nachdem der Saisonauftakt im Dezember aus punktetechnischer Sicht mächtig in die Hose ging, standen die ESV Damen vor dem 2. Spieltag in Leipzig kräftig unter Druck. Denn nur die ersten beiden Mannschaften der zwei Oberligastaffeln kommen in die Endrunde und der schmale Spielmodus verzeiht Patzer nur schwer. Um die Tabellensituation möglichst offen zugestalten, mussten also dringend sechs Punkte her. Gegen die Mannschaften aus Oburg und Magdeburg war dies absolut keine einfache Aufgabe – auch wenn die Ergebnisse auf dem ersten Blick einen anderen Eindruck erwecken.

Gegen die Bundesligareserve des Osternienburger Hockeyclubs versenkte Gesa „Kawoom“ Schirren bereits nach wenigen Minuten die erste Dresdner Ecke im gegnerischen Gehäuse. Das flinke Stürmerduo Bremer/Tscherbatschoff setzte engagiert nach und schraubte bis zur Halbzeitpause kontinuierlich an der Torschraube. Mit einer 3:0-Führung im Rücken ging die Damen vom Ufer der Träume in die Halbzeitpause. In der zweiten Spielhälfte überzeugte der ESV weiterhin mit attraktiven Offensivfeuer und einer lupenreinen Abwehrleistung. Nach einem Zuckerabspiel von Vroni durfte sich auch Antje „frei vorm Tor“ Schubert in die Torschützenliste eintragen. Vroni „Eckenknaller“ Spee legte ein weiteres Tor „Prädikat sehenswert“ oben drauf. Doch auch das 5:0 war dem torhungrigen Dresdnerinnen nicht genug. Leo „die Hocke“ Boesser drang unermütlich über die rechte Seite an und legte einen ihrer vielen Angriffe scharf vors Tor. Ein Abnehmer für den 6:0 Endstand war schnell gefunden. Es folgten zwei freie Spiele, um den Erfolg kurz zu genießen, tief durchzuatmen und den nächsten Gegner zu beobachten.

Mit dem MSV Börde wartete eine verdammt harte Nuss auf die ESV Damen. Die Damen aus Magdeburg, welche zuvor eben mal locker 6:1 gegen den TSV Leuna gewannen, gingen selbstbewusst in die Partie und setzten die Dresdner Abwehr frühzeitig unter Druck. Schnell wurde den ESV Spielerinnen deutlich, dass ihnen ein heißer Tanz um die nächsten drei Punkte bevorstand. Doch die Damen ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und konterten erfolgreich. Anka „gnadenlos“ Tscherbatschoff ließ den gegnerischen Abwehrspielern und der Torfrau beim 1:0-Pfeil keine Chance. Das gab Selbstbewusstsein. Vanni legte einem kuriosen Tunnler nach. Doch Börde steckte nicht auf und versuchte Dresden mit ständigen Taktikwechseln in die Enge zu treiben. In der stärksten Druckphase des Gegners schoss Vanni das so wichtige 3:0. Auch nach dem Seitenwechsel bissen sich verdammt starke Magdeburginnen an der Dresdner Defence die Zähnen aus. Hannah „Wirbelwind“ Scharfstädt fing vorm Viertel sämtliche Angriffe ab und rutschte irgendwo dochmal ein Ball durch, war Felina „Zockerbraut“ Bahls zur Stelle. Mit viel Spielfreude kombinierten sich die ESV Damen vom Abschlag in den gegenüberliegenden Schusskreis. Tooooor Anka – was für ein Angriff! Für Magdeburg noch ausreichend Zeit auf der Uhr, noch etwas zu reißen. Doch es half nichts. Alle Dresdnerinnen ackerten für die weiße Weste. Den Schlussakzent markierte Vanni „On Fire“ Bremer per Eckenableger.

Mit viel Konzentration und Übersicht erzielten die Damen vom ESV Dresden zwei eindrucksvolle Siege gegen durchaus starke Gegner. Da die Damen aus Leuna am 2. Spieltag punktlos blieben, arbeitete sich der ESV auf den 2. Tabellenplatz hoch. Doch die Liga um die Staffel B bleibt spannend, denn die ersten zwei Spieltage haben gezeigt, dass hier jeder jeden schlagen kann.

Für den ESV: Vanni (5) , Leo , Frizzi, Anka (2), Gesa (1), Fini, Vroni (1), Hannah und Antje (2)

P.S. @Herr Gerstl: Frizzi „nix zu tun“ Gerstl

Kategorie: Allgemein, Damen

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Ein Kommentar »

  1. Sehr schön, sehr schön! Welch frauliche Freude. Ich atmete ebenfalls nun etwas beruhigt durch. Bei einigen Ergebnissen kam man schon mal ins Grübeln: Leuna schlägt Dresden 1:0, Magdeburg schlägt Leuna 6:1 und Dresden schlägt zuletzt Magdeburg 5:0. Wie das? Also am 29. Januar in Leuna einfach weiter gewinnen! Letztes Staffelturnier dann am 5. März in Dresden. Endrunde -hoffentlich mit uns- am 19. März in Leuna.

    Kommentar: Charly – 17. Januar 2017 @ 18:26

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