Am zweiten Spieltag traf die erste Garde des ESV auf den HCLG aus Leipzig. Von diesem meist umkämpften und hitzigen Derby erhofften sich die 1.Herren die ersten Punkte in der Saison. Zumal ein Kader, für die Dresdner Hinrunde traditionell untypisch, aus fast allen Stammspielern vorfand. Die junge Truppe um den erfahrenen „Senior Goalie“ begann dann auch sehr viel versprechend. Gleich der erste Angriff über rechts kam über zwei Stationen in den Kreis und führte zur Strafecke. Diese konnte auch gleich durch unseren Capitano Mäx Grüber genutzt werden. Doch da kam schon eine alt bekannte Schwäche zum Vorschein. Wir schafften es nicht ab dem 1:0 dem kompletten Rest des Spiel unseren Stempel aufzudrücken. So fand der Gegner aus Leipzig schnell zurück ins Spiel. Leider kam dann noch eine ungewohnte Schwäche hinzu. Unsere sonst stabile und abgeklärte Innenverteidigung erwischte in der ersten Halbzeit ein paar sehr unglückliche Aktionen, welche von den Leipzigern eiskalt ausgenutzt wurden. Somit stand es zum Halbzeitpfiff 1:3 aus der Sicht der Dresdner. In der Halbzeit musste, auch auf Grund der Verletzung von unserem Innenverteidiger Willbert Keller, umgestellt werden. Aber auch in der zweiten Halbzeit gab es einen schnellen Rückschlag, die erfahreneren Leipziger nutzten die erste Strafecke zum 1:4. In der nächsten Auszeit machten sich die Friedrichstädter nochmal heiß und schafften es endlich ihr Potential auf den Platz zu bringen. Die Gäste wurden in der eigenen Hälfte fest gespielt und zahlreiche Chancen ergaben sich für die Hausherren. Durch eine erfolgreiche Ecke von unserem Spielertrainer Oli und durch das erste Tor von Thomas für die Eisenbahner, kam es zum verdienten Anschluss von 3:4. Doch den ersten Befreiungsschlag münzte der HCLG sofort in eine Strafecke um. Dies sah unsere „Senior Goalie“ Rosi allerdings anders und teilte dies auch „vorsichtig“ den Schiedsrichten mit. Dafür hagelt es leider sofort die Grüne Karte und somit musste die Ecke ohne Torwart abgewehrt werden. Den ersten Schuss konnte Tilli, „die Wand“, auch tatsächlich auf der Linie abwehren, doch der Nachschuss saß dann. Das was den „Dresdner Young Boys“ an Erfahrung fehlt, haben sie dafür an Moral. Der Belagerungszustand des Leipzigers Tor wurde auch nach dem 3:5 fortgeführt. Doch da kam wieder die größte Schwäche und Sorge des ESV zum Tragen, die Chancenverwertung. Schlussendlich musste somit das Spiel verloren gegeben werden.
In den zwei Wochen spielfrei konnte an den Schwächen gearbeitet werden und am kommenden Wochenende können dann nicht nur am Samstag die ersten drei Punkte auswärts beim Absteiger Köthen gesammelt werden, sondern mit weiteren drei Punkten gegen den Aufsteiger Niesky am Sonntag zu Hause der Fehlstart abgewendet werden.
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