Am 08.03.2014 machten sich die B-Knaben auf den Weg nach Güstrow, um am Spreepokal, der inoffiziellen Ostdeutschen Meisterschaft, teilzunehmen. Sie wurden von den Eltern von Johann, Eric und Moritz unterstützt, welche die wilde Meute sicher nach Güstrow und zurück brachten. Hierfür noch einmal ein großes Dankeschön an die Eltern, auch an Flohs Eltern für die Organisation rund um das Turnier. Aus dem letzten Jahr stand ein nicht zufriedenstellender 9. Platz zu Buche, der in diesem Jahr auf jeden Fall verbessert werden musste. Mit der guten Gruppenauslosung war die Zielsetzung klar, wir wollten Zweiter in der Gruppe mit TusLi, Schwerin, Brandenburg und Jena werden, um die Qualifikation zum Halbfinale zu erreichen. Bei einer Spielzeit von nur einmal 15 Minuten konnte man sich dabei aber keinen Fehler erlauben. Außerdem lag für die Dresdner Jungsimmer nur ein Spiel Pause zwischen den Spielen, was am Samstag bei vier Spielen der entscheidende Faktor werden sollte. Mit dabei waren: Sascha (Tor), Luca, Paul, Johann, Moritz (Abwehr) und Julian, Anton, Flog, Tom, Theo, Eric und Albrecht (Angriff).
Im ersten Spiel ging es gegen Brandenburg. Über den Gegner wussten wir nicht viel, dies sollte sich aber im Laufe des Turniers ändern, denn der spätere Finalgegner von Köthen sorgte für die eine oder andere Überraschung. Unsere Jungs als auch der Gegner brauchten ein paar Minuten um ins Spiel zu finden, jedoch war es danach ein offener Schlagabtausch. Brandenburg ging verdient mit1:0 Führung, da sie zu diesem Zeitpunkt die besseren Torchancen hatten. Das Tor war aber nur der Startschuss für unsere Jungs, die sich nun immer häufiger in den gegnerischen Kreis spielten und sich Chancen erarbeiteten. Wir drehten das Spiel und gingen mit 2:1 in Führung. Jedoch wollten sich die Brandenburger nicht geschlagen geben und kamen noch zu zwei Pfostentreffern. Wir gewannen das Spiel und aufgrund der zweiten Hälfte des Spiels auch nicht unverdient.
Dresden : Jena – 1 : 1
Im zweiten Gruppenspiel des Tages spielten wir gegen Jena. Zur Endrunde hatte man noch gegen den Vertreter aus Thüringen verloren und wollte nun Revanche nehmen. Wir zeigten von der ersten Minute an, wer dieses Spiel gewinnen wollte und erspielten uns zahlreiche hochkarätige Chancen, leider ohne Erfolg. Nach achtMinuten stand es weiterhin 0:0, jedoch kam Jena in dieser Zeit kaum zu Torchancen. Es kam, wie es kommen musste, macht man sie vorne nicht rein, bekommt man es hinten. Einen Abspielfehler in der Abwehr nutzte Jena eiskaltaus und ging mit 1:0 in Führung. Aber wie schon im ersten Spiel gaben sich unsere Jungs nicht auf und erzielten nur wenige Minuten später den hochverdienten Ausgleich. Das 1:1 reichte uns jedoch nicht und wir wollten den Sieg. Leider stand uns unsere Abschlussschwäche im Weg und das Spiel endete 1:1.
Dresden : Schwerin – 0 : 2
Mit vier Punkten aus zwei Spielen war die Ausgangslage klar. Mit einem Sieg gegen Schwerin, konnte man sich fast sicher für das Halbfinale qualifizieren. Schwerin war wohl der schwächste Gegner in der Gruppe, die Jungs spielten die ersten Minuten konzentriert und wollten unbedingt den Sieg. Wie aber im Spiel gegen Jena konnten wir einfach kein Tor erzielen. Die Chancen dazu waren reichlich vorhanden, aber der Ball wollte nicht ins Tor. Und auch wie im Spiel gegen Jena ging der Gegner mit 1:0 in Führung und erhöhte nur kurze Zeit später auf 2:0. Das nennt man Effektivität, dreimal im gegnerischen Kreis und zwei Tore. Die Jungs gaben sich jedoch nicht auf und wurden immer offensiver. Man bemerkte jetzt aber auch, dass es bereits das dritte Spiel in kürzester Zeit war und die Kräfte spürbar nachließen. Wir schafften es nicht, noch ein Tor zu schießen und verloren unglücklich mit 0:2
Dresden : TusLi – 3 : 5
Vor dem letzten Spiel des Tages waren die Chancen auf das Halbfinale noch vorhanden, jedoch brauchte man Schützenhilfe von den anderen Mannschaften Man merkte es den Jungs an, dass die Enttäuschung groß war, jedoch wollten wir auch beim letzten Spiel des Tages noch einmal alles geben und als Sieger vom Platz gehen. Es kam jedoch anders. Wir verschliefen die ersten fünf Minuten vollkommen und lagen schnell und verdient mit 0:4 hinten. Es sah nach einer Lehrstunde aus für die Dresdner, aber auch dieses Spiel hatte seine Überraschung. Waren wir in den Spielen zuvor fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen, so schlugen wir jetzt zu. Ebenfalls in fünf Minuten kamen wir auf 4:3 ran und machten weiter Druck. Die vielen Spiele und der große Kraftaufwand in diesem Spiel machten sich jetzt deutlich bemerkbar. TusLi sah man auch die Strapazen des Tages an, jedoch konnten sie am Ende des Spiels noch einmal nachlegen und gewannen mit 5:3.
Nun begann das Zittern. Das Spiel Jena gegen Schwerin sollte unsere Platzierung entscheiden. Das Spiel ging 2:2 aus, was uns bei einem Sieg gegen TusLi doch noch das Halbfinale hätte bringen können. So wurden wir nur Gruppenvierter und spielten am Sonntag um Platz fünf gegen Charlottenburg, Potsdam und Jena. Die Enttäuschung war groß, war das angestrebte Ziel doch machbar gewesen.
Für den Abend kümmerten sich die Eltern um die Verpflegung. Es gab Pizza für jeden Geschmack. Diese bestellten wir uns ins Hotel, denn für jeden weiteren Schrittwar einfach keine Kraft mehr vorhanden. Nach dem Abendessen ging jeder seiner Wege, die Erwachsenen im Aufenthaltsraum und die Kinder in ihren Zimmer.
Am Sonntag ging es dann um Platz fünf und im Halbfinale trafen wir auf Charlottenburg. Bei einem Sieg würden wir gegen Jena oder Potsdam um Platz fünfspielen. Wir wollten mit zwei Siegen das Turnier beenden und nach Dresden zurückkehren.
Dresden : Charlottenburg – 1 : 3
Charlottenburg war der Berliner Vizemeister, für den der Samstag ebenfalls nicht nach Plan verlief. Es trafen also zwei motivierte Mannschaften aufeinander und ein Abtasten war Fehlanzeige. Beide spielten mutig nach vorne und lief man am Samstag immer einem Rückstand hinterher, so ging man diesmal mit 1:0 in Führung. Wir hatten zunächst mehr Spielanteile und Torchancen, jedoch veränderte sich dies im Laufendes Spiels und Charlottenburg machte immer mehr Druck. Durch Unachtsamkeit Inder Abwehr glichen sie zunächst aus und gingen später mit 3:1 in Führung. Wir versuchten alles, erfolglos.
Dresden : Jena – 3 : 3
Nun hieß unser Gegner wieder Jena und wir waren heiß, den Punktverlust und damit das verpasste Halbfinale wieder wettzumachen. Wie auch im Spiel gegen Jena gingen wir mit 1:0 in Führung. Es gestaltete sich allerdings als ein Déjà-vu. Nach unseren guten ersten Minuten lagen wir mit 1:3 hinten. Aber diesmal war noch genügend Zeit. Wir spielten nun alles oder nichts und wurden mit dem Anschlusstreffer belohnt, nur noch 2:3. Jena kam nun nur noch durch Konter aus der eigenen Hälfte. Wir hatten in einige Szenen Glück, dass Jena nicht wiederdavon zog, aber manchmal braucht man das eben, um erfolgreich zu sein. Nur noch eine Minute zu spielen und Dresden bekam einen 7-Meter zugesprochen. Die Spieler konnten sich nicht entscheiden, also entschied der Trainer, Luca. Ballholen, hinlegen, hinstellen, Pfiff abwarten und Tor schießen. So einfach kann es sein, 3:3. In den letzten Sekunden passierte nichts mehr und wir teilten unsren siebten Platz mit Jena.
Um denk Pokal im Finale spielten Köthen und Brandenburg. Köthen spielte sich souverän ins Finale und Brandenburg stand vielleicht vor der nächsten Überraschung. Dachte man vor dem Finale, dass es ein eindeutiges Spiel wird, irrte man sich. Köthen gewann zwar mit 2:0, wurde jedoch von Brandenburg über die gesamte Spielzeit gefordert, die ihre Torchancen leider ungenutzt ließen.
Mit dem Finale ging ein ereignisreiches Wochenende zu Ende, in dem nicht alle Träume in Erfüllung gingen, aber man jede Menge Spaß zusammen hatte.
In Güstrow waren aber nicht nur unsere B-Knaben aktiv, sonder auch Peter, unser Schiedsrichter. Mit guten Spielen in der Gruppenphase qualifizierte er sich für die Leitung des Finales der Jungs, welches er souverän mit seinem Kollegen leitete. Hier auch ein Dankeschön an dich für deine Unterstützung an diesem Wochenende.
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Danke, thomas, an dieser stelle nocheinmal von till und mir für die tolle vertretung. gleiches gilt für den einsatz von peter, alex, kerstin, maria, fam. petrich, jörg, und und und. Dem 2001er Jahrgang wünschen wir gutes gelingen bei den A-Knaben – das wird was! Danke Jungs!
Kommentar: robert – 11. März 2014 @ 23:31
Ich schließe mich dem Dankeschön an die Eltern, Thomas und unseren Stammtrainern gern an. Sei es wie es sei: Gegenüber dem Vorjahr verbesserten wir uns trotzdem um 2 Plätze. Die Resultate gegen die Berliner Mannschaften finde ich durchaus ehrenwert.
Kommentar: Charly – 12. März 2014 @ 19:25