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Interview mit ESV-Bundesligaschiri Peter Ostwaldt

Dienstag, 25. Mai 2021 von Charly

Wie hast du Hockey kennengelernt?
In der Grundschule habe ich mit zwei Freunden nach einem Sport gesucht, bei dem wir gemeinsam im Team spielen können und sind durch Bekannte auf Hockey gestoßen. Es hat mir dann von Anfang an so gut gefallen, dass ich nichts anderes mehr ausprobiert habe.


In welcher Dresdner „Ecke“ bist du aufgewachsen?
Ich bin gebürtiger Dresdner und in Löbtau bzw. Dölzschen, also im Südwesten unserer Stadt aufgewachsen.


Wie bist du Schiedsrichter geworden?
Der Schiedsrichter hat mich schon immer fasziniert, auch beim Fußball habe ich mir oft den Unparteiischen angeschaut. Dann wurde beim ESV gefragt, wer ein Jugendspiel (vermutlich U10) pfeifen möchte. Das habe ich gemacht und mich hat die neue Herausforderung von Beginn an
fasziniert, sodass ich danach zu einem Lehrgang gefahren bin und erste Jugendendrunden in Sachsen gepfiffen habe.


Was war dein spannendstes/schwierigstes Spiel, welches du gepfiffen hast?
Ein Spiel als „spannend“ zu bezeichnen, fällt mir schwer, ich fiebere ja nicht mit wie ein Zuschauer. Die meisten Zuschauer waren wohl beim Hallen-Viertelfinale der Damen Anfang 2020 in Hamburg, da war wirklich eine großartige Stimmung in der Halle von Alster. Die schwierigsten Spiele waren meine ersten 2. Bundesliga-Herrenspiele, die ich noch sehr früh mit wenig Erfahrung leitete. Der Umgang mit älteren und sehr emotionalen Spielern war da etwas, das ich noch nicht so drauf hatte…


Wie war dein Wochenende als Schiedsrichter bei der Endrunde der Deutschen Meisterschaft?
Natürlich wurde alles von den strengen Corona-Maßnahmen bestimmt, die unseren Aufenthalt auf der Mannheimer Anlage geregelt haben. Meine Schiedsrichter-Kollegen der Damen-Endrunde pfiffen wie ich das erste Mal bei einer Erwachsenen-DM, sodass es für uns alle neue Eindrücke waren. Insbesondere der Video-Beweis war eine aufregende und herausfordernde Erfahrung, an die wir uns gewöhnen mussten. Die Spiele an sich verliefen für uns größtenteils reibungslos: Beobachter,
Mannschaften und Trainer zeigten sich mit meiner Leistung und der der anderen Schiedsrichter zufrieden.


Was sind deine nächsten Hockeyziele?
Ich möchte regelmäßig in der 2. Bundesliga Herren pfeifen und perspektivisch auch in die 1. Liga „aufsteigen“. Das für mich Wichtigste ist aber, dass ich weiterhin Spaß am Pfeifen habe und mich weiter entwickeln kann. Zusätzlich wäre eine Endrunde mit Zuschauern etwas, wo ich nicht Nein sagen würde…


Welche Tipps gibst du einem guten Hockeyspieler und einem guten Schiedsrichter?
Aus Sicht des Schiedsrichters gebe ich beiden den gleichen Tipp: Redet miteinander auf Augenhöhe, versetzt euch mal in die Lage des anderen und gesteht auch mal einen Fehler ein – gerade, wenn es mal zu einer strittigen oder hitzigen Szene kommt.


Wer waren deine ersten Trainer?
Mein erster Trainer war Holger Hubert, der mittlerweile nicht mehr in unserem Verein ist. Danach kamen verschiedene Trainer, die längste Zeit aber Jörg Fabian. Mein Schiri-Ausbilder in den ersten Jahren war Martin Menz-Höke, dem ich für die Unterstützung auch noch sehr dankbar bin.


Das Interview führten Stephan Glöß und Karl Schreiber.

Kategorie: Allgemein

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