
Die neue FSJlerin bei uns in der Hockeyabteilung auf dem Kunstrasenplatz während des Trainings.
Das Tambourin in ihrer Hand ist ihr persönliches Spielgerät für Tamburello.
Reporter: Hallo Patricia! Als unsere neue FSJlerin kommst du ja mit vielen Mitgliedern unserer Abteilung in Kontakt. Damit alle wissen, mit wem sie es zu tun haben, stelle ich dir erst einmal die standardmäßigste aller Fragen: Wer bist du?
Patricia: Dann antworte ich dir am besten auch standardmäßig: Ich bin 18 Jahre alt, gehe nicht mehr zur Schule und wohne in Dresden.
Reporter: Wow. Das war jetzt sehr aufschlussreich. Erzähle doch mal, warum du nicht mehr zur Schule gehst,was du sonst so machst und was du in der Zukunft vor hast.
Patricia: Im Juni habe ich die Schule mit dem Abitur abgeschlossen und am 5. September mein FSJ bei euch angefangen. Nächstes Jahr um die Zeit will ich in Leipzig anfangen Grundschullehramt zu studieren.
Reporter: Aha, eine Lehrerin, aber sehr gesprächig bist du ja nicht gerade. Welche Erfahrungen bringst du denn mit? Spielst du Hockey oder hast du auch schon mit Kindern gearbeitet?
Patricia: Du stellst einfach nicht die richtigen Fragen!
Hockey spiele ich selbst nicht, aber ich bin, was Sport angeht, nicht untätig. Ich spiele seit sechs Jahren Tamburello beim SV Sachsenwerk und trainiere dort seit drei Jahren unsere Kinder im Alter von 7-15 Jahren.
Diesen Sommer …
Reporter: Ok, stopp, stopp, stopp. Unsere Leser fragen sich jetzt bestimmt, was Tamburello ist. Erkläre doch mal kurz welche Sportart du am liebsten betreibst, neben Hockey natürlich.
Patricia: Tamburello ist eine Rückschlagsportart ähnlich wie Tennis. Gespielt wird aber mit einem Tambourin und einem Softtennisball auf einem ca. Handballfeld großen Feld in der Halle ohne Netz in der Mitte drei gegen drei. Ursprünglich kommt Tamburello aus Italien und Frankreich, wo im Gegensatz zu Deutschland ein professioneller Ligabetrieb stattfindet. International gibt es EM,WM, EC und andere Turniere, zu denen ich mit meinem Team regelmäßig fahre. Im Oktober nehme ich zum Beispiel mit meiner Schwester und einer Teamkameradin an den Jugendeuropameisterschaften in Italien teil.
Reporter: Das klingt ja interessant. Da wünschen wir dir schon mal viel Erfolg! Was wolltest du uns vorhin von diesem Sommer erzählen?
Patricia: Von Mitte Juni bis Ende September war ich in Amerika und habe dort ca. drei Monate in einem Sommercamp an der Ostküste gearbeitet. Meine Kindergruppen waren alle sehr unterschiedlich von 6 bis 16 Jahre und wir haben im Wald verschiedene Programme durchgeführt. Hauptsächlich habe ich an den Nachmittagen im Bastelhaus unterschiedlichste Sachen mit den Kindern kreiert.
Reporter: Dein Hobby ist also neben Sport auch Basteln?
Patricia: Ja. Ich liebe es kreativ zu sein. Das muss man ja auch als Trainer, um bei den Übungseinheiten keine lange Weile aufkommen zu lassen.
Reporter: Das ist richtig. Eine deiner Aufgaben ist den Trainern an den Nachmittagen zu helfen. Was machst du denn sonst noch so?
Patricia: Ich versuche mich an der Organisation von Turnieren, Öffentlichkeitsarbeit und an den Vormittagen mache ich Sport mit Kindergarten Kindern, sodass sie in der Zukunft Lust bekommen beim ESV Hockey zu spielen.
Reporter: Klingt, als würdest du uns sehr helfen mit deinen Aufgaben. Viel Erfolg dabei und danke für das Interview!
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Interessant, gut gemacht. Nochmals beim ESV-Hockey herzlich willkommen!
Kommentar: Charly – 13. September 2016 @ 09:59