Letzten Sonntag trafen sich fast alle Damen pünktlich an der Araltankstelle, um das vorletzte Spiel der Saison zu absolvieren. Nur Maria fehlte, sie wurde freundlichst mit einem privaten „Weck- und Packdienst“ 45 Minuten später abgeholt, nachdem Freund und Mitbewohnerinnen zwecks Standortfindung geweckt wurden (Sorry noch mal dafür!!!). In Köthen fanden wir uns aber gleichzeitig mit dem vorgefahrenen Rest der Mannschaft ein und die Vorbereitung für das Spiel konnte beginnen. Taktische Besprechung, warm machen, Platzbedingungen kennen lernen und los ging es.
Die ersten 15 Minuten liefen sehr schlecht an, überall auf dem Platz konnte man ein wenig die Aufregung spüren. Bälle wurden verstoppt, Pässe kamen zu langsam oder hoppelnd an, das angesagte Pressing wurde nicht konsequent genug gespielt. Trotzdem konnten einige Angriffe in den gegnerischen Schusskreis gebracht werden, wodurch auch eine Ecke gezogen wurde. Ausführung sehr gut, schöner Flachschlenzer von Sophie gegen die Laufrichtung des Torwarts, 1:0 für Dresden. Jedoch wurde das Spiel dadurch nicht weniger ruhig. Nach einem schnellen, klassisch ausgeführten Doppelpass-Angriff der Köthener, wobei die CHC-Verteidigerin bis in unseren Schusskreis gelangen konnte, stand es 1:1. Zu wenig Aggressivität, kein Stellen der Spielerinnen vor dem Schusskreis und ein etwas fahrlässig gespielter Ball durch den Schusskreis – die Fehler begannen vorne auf dem Spielfeld und verliefen bis zu unserer Verteidigung, Aenne hatte keine Chance mehr.
Die Ansprache in der Halbzeitpause machte klar, wir wollten gewinnen und gingen mit neuem Selbstvertrauen auf das Spielfeld. Von diesem Zeitpunkt aus wurde das Spiel immer besser, wir drangen öfter in den gegnerischen Schusskreis ein, wandelten dies jedoch leider nicht in Zählbares um. Zu oft wurden die Schienen des Torwarts angeschossen, es fehlte wie schon im Spiel gegen Leuna und Freiberg/Chemnitz die letzte Konsequenz im Torschuss. 5 weitere Ecken konnten unser Torkonto ebenfalls nicht verbessern. 10 Minuten vor Schluss kam es dann zu einer gegnerischen Kontersituation, die kurzzeitig im Seitenaus weiter geführt wurde, jedoch trotzdem nicht angehalten wurde. Unsere Verteidigung blieb stehen, der angespielte Stürmer konnte zum 1:2 einlochen. Die Aufregung war groß, das Tor wurde trotzdem gegeben. Wir gaben nicht auf und kämpften weiterhin um jeden Ball. Es wurden noch einige schnelle Angriffe geführt, diese ergaben jedoch keine Änderung des Spielstandes zu unseren Gunsten. Jetzt heißt es weiter trainieren bis zum nächsten Sonntag, Spaß haben und ein schönes letztes Spiel gegen den SSC Jena zeigen.
Ein trotzdem starkes Spiel lieferten ab: Aenne, Gesa, Vroni, Nadine, Krissi, Laura, Anja, Sophie, Maria, Steffi, Sem, Leonie, Antje, Constanze, Anka und Sarah
PS.: Ein dickes „Entschuldigung!“ geht auch noch mal an die Mannschaft – ein Kuchen wird nächsten Sonntag natürlich mitgebracht! 🙂
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