Quelle: https://www.saechsische.de / Auszüge
Michael Aurich wurde gerade 75 Jahre alt und ist immer noch „Mädchen für alles“ beim ESV Dresden. Sohn Stefan und zwei Enkelkinder eifern dem Rentner nach – auf und neben dem Platz.

Viele Randsportarten und kleine Vereine leben davon. Die Begeisterung für die jeweilige Disziplin oder den Klub wird in der Familie weitergetragen. Die Aurichs vom ESV Dresden sind aber ein spezieller Fall. Drei Generationen verbinden mittlerweile ihre gemeinsame Leidenschaft, sind so etwas wie der Kitt in der Hockeyabteilung. Die bescheidene Familie würde sich allerdings nie so bezeichnen.
Stolz wirkt der gelernte Maschinenbauer und Diplomingenieur immer noch, wenn er Anekdoten über seinen Lieblingssport erzählen kann. „Wir sind damals noch mit der Bahn zu Auswärtsspielen gefahren, nach Leipzig war immer 5.30 Uhr Treff am Hauptbahnhof“, sagt Michael Aurich lachend.
Als Vereinsmitglieder des ESV-Vorgängers BSG Lokomotive Dresden bekamen alle Spieler das gratis, was man heute eine Bahncard nennt. Aurich spielte in der höchsten DDR-Spielklasse, agierte als Spielertrainer des Männerteams, als Nachwuchscoach. Auch als derzeitiger Sportwart der Hockeyabteilung, stellvertretender Abteilungsboss und „Mädchen für alles“ ist das Ehrenmitglied nicht aus dem Verein wegzudenken.
Diese Einsicht gab er an Sohn Stefan weiter. Der begleitete seinen Papa als Knirps ohnehin immer in die Halle. „Es gab da nie eine Frage, ob das passiert oder nicht“, sagt der 44-Jährige heute und meint damit seine Nachfolge als Hockey-Hansdampf. Vater Michael stichelt feixend: „Er hätte viel lieber Fußball gespielt, aber da ich Trainer war, musste er mit zum Hockey. Dann ist er geblieben.“ Er schaffte es in die Männermannschaft des ESV, spielte in der 2. Bundes- und der Regionalliga, betreut heute die Jungs und Mädchen der beiden U16-Teams des ESV.
„Wir waren als Kinder eh immer auf dem Hockeyplatz“, sagt Zehntklässlerin Hanna. „Mit der Zeit wollte man das mal ausprobieren, dann habe ich die Lust dafür entwickelt. Wir haben so ein cooles Team, da machen Turniere, das Miteinander richtig Spaß“, erzählt die mitteldeutsche Auswahlspielerin.
Diese Sportart muss etwas Magisches besitzen – zumindest für diese Familie. „Sicher, man muss nicht das Gleiche tun wie der Opa oder der Papa, aber es hat einfach unfassbar viel Spaß gemacht“, unterstreicht Jannick. Der 17-Jährige spielt bereits im Männerteam, absolviert eine Ausbildung zum Sozialassistenten. Und denkt schon an die nächste Generation: „Es wäre schön“, sagt er leise, „wenn das weitergeht.“
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