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#nurderesv: Damen übernehmen erstmals die Tabellenspitze in der Staffel B

Dienstag, 31. Januar 2017 von Antje

In der Staffel B der Mitteldeutschen Oberliga konnten die Damen vom ESV Dresden die ersten beiden Rückrundenspiele erfolgreich für sich gestalten. Nachdem am ersten Spieltag gegen die Gegner vom Leipziger SC und dem TSV Leuna auf gut Deutsch mächtig gepatzt wurde, nahmen die Damen vom Ufer der Träume am 3. Spieltag keine Gefangenen und kehrten mit zwei klaren Siegen aus Leuna zurück. Ohne Abwehrgigant Schirren und Flügelflitzer Bremer sammelten sich Sonntagmorgen gewohnt früh am üblichen Ort neun tapfere Kriegerlein plus Coach Blümbott. Darunter meldete sich zurück ins Hockeygeschehen – wenn auch nur für kurze Zeit – cand. Ing. Farwig, die ihre Diplomarbeit für wenige Stunden ruhen ließ. (Halt durch Krissi! Bald ist es geschafft.) Zudem läuft absofort wieder unsere Rückennummer 18 in den Dresdner Sturmreihen auf. Zorn is back! Und so gab es obgleich der zwei fehlenden Leistungsträger einiges auf der Platte zu bieten.

Im ersten Tagespunkt gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer aus Leipzig wurde es gleich knifflig. Die Damen vom LSC sind taktisch, spielerisch und kämpferisch ein ehrwürdiger Gegner und so brauchte es lange zehn Minuten, einen mutigen Pass von Spee und eine bis dato ungenutzte Rückhand Schuberts, um die gegnerische Abwehr zu überwinden und den Ball im Tor unterzubringen. Danach lief es plötzlich wie am Schnürchen: Tscherbatschoff drang zum wiederholten Male mit viel Dynamik in des Gegners Schusskreises ein und schoss Dresden platziert zum 2:0. Wenige Sekunden vor dem Pausentee sticht Scharfstädt Dresden sogar zur 3:0 Halbzeitführung. Und auch nach dem Seitenwechsel lief´s. Von Spee knallte den Ball zum 4:0 an den Innenpfosten. Der Gegner musste sich erstmal kurz schütteln und bot dann auch wieder kräftig Paroli. Per Ecke wurde der Abstand kurzzeitig verkürzt, aber Tscherbatschoff stellte den Viertorevorsprung postwendend wiederher. Die Leipziger wechselten Mitte der zweiten Hälfte Torfrau gegen eine 6. Feldspielerin. Ob dies als spielerischen Aufbäumen zu verstehen war oder schlichtweg an einer angeschlagenen gegnerischen Torfrau lag, war nicht ganz deutlich. Auf jeden Fall wünschen wir der Leipziger Torhüterin an dieser Stelle gute Besserung und hoffen, dass die bevorstehende längere Spielpause ausreichend Genesung bringt. Die Leipziger zogen in der neuen Feldkonstellation nochmal kräftig an, mussten aber spätestend nach dem gnadenlosen 6:1 durch Tscherbatschoff der Niederlage ins Gesicht blicken.

Nach einem Spiel Pause – die Muskeln waren noch heiß vom erschöpfenden ersten Spiel – stand die Revanche gegen die Gastgeber an. Die Dresdnerinnen gingen konzentriert zu Werke. Bereits die Anfangsphase des Spiels offenbarten einige gute Chancen für die Elbstäderinnen. Die erste Ecke wurde dann vom Dresdner Capitano gnadenlosen vollstreckt – gnadenloser Jubel inbegriffen. Das pustetende Stürmerduo Zorn Schubert erhöhte in schöner Kombination zum 2:0. Doch der Drops war noch nicht gelutscht. Für die Damen aus Leuna war die Begegnung ein wichtiges Schlüsselspiel im Kampf um die Endrundenplätze – ein sogenannten Sechspunktespiel. Während auf Dresdner Seite Kraft und Konzentration aufgrund der ersten harten Partie nachließen, schnupperte der Gegner Lunte und verkürzte vor der Halbzeitpause zum 2:1. Nach der Halbzeitansprache von Trainer Blümbott waren alle wieder hellwach und der Kampf um die wichtigen drei Punkte wurde voll konzentriert wieder aufgenommen. Die Dresdner Abwehrreihe mit Boesser und Bahls ließ nun kaum noch etwas zu und rutschte doch mal ein Ball durch, konnte die Dresdner Mannschaft auf eine absolut stark aufgelegt Torfrau Gerstl bauen. Der Gegner biss sich also die Zähne aus und stellte als letzte Option den eigenen Keeper zu Gunsten eines 6. Feldspielers raus. Vor zwei Jahren wäre die Dresdner Damenmannschaft beim Anblick einer sechsten Feldspielerin noch völlig von der Rolle gewesen. Nicht so das heutige Aufgebot. Abgeklärt wurde die Aufgabe angenommen und dann auch noch erfolgreich zur Ecke gekontert. Erneut nahm der Dresdner Kapität von Spee das Zepter in die Hand und verwandelte auch die zweite Dresdner Ecke. Großartig. Am 3:1 hielten die Damen vom Ufer Träume gemeinsam geschlossen fest und wehrten sogar auch noch eine gegnerische Schlussecke erfolgreich ab.

Der ESV Dresden zieht damit punktgleich mit dem LSC und übernimmt Dank eines lupenreinen Torverhältnis ( Dresden +17, Leipzig +1) die Tabellenspitze der Staffel B. Doch es stehen noch zwei weitere Rückrundenspiele gegen Magdeburg und die Reserve von Oburg. Um mit tödlicher Sicherheite an der Endrunde am 19.03. in Leuna teilnehmen zu können, werden am Heimspieltag in Dresdnen weitere Punkte benötigt.

Erschöpft vom 3. Spieltag: Krissi , Leo , Frizzi, Anka (3), Sophie, Fini, Vroni (3), Hannah (1) und Antje (2)

Kategorie: Allgemein, Damen

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2 Comments »

  1. Stark die Damen!

    Kommentar: Pete – 01. Februar 2017 @ 10:47

  2. Jetzt sind wir gut informiert, und die Freude ist groß! Es bleibt einfach spannend.

    Kommentar: Charly – 03. Februar 2017 @ 10:38

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