Endrunde in Dresden, beste Voraussetzungen nach einer eher holprigen Saison zurück in die Regionalliga aufzusteigen. Hinter uns stand – naja – eine richtig geile Meute: die 2.Damen warteten mit einer Choreographie mit Pompons auf, Pete mit Trommel, Mädchen B/C, Senioren, Freunde, Bewunderer und noch einige mehr! Es war eine super Stimmung als wir das Feld betreten durften. Gegner: der, in der anderen Staffel ohne Probleme durchmarschierte, HCLG I. Das Spiel war von Anfang an umkämpft. Beide Mannschaften kannten nur die drei Punkte. Die Dresdnerinnen spielen das wohl insgesamt beste Spiel der Saison: Mit satten 6 Auswechslern auf der Bank lief jeder was die Beine hergaben. Doch versäumten es leider die Stürmer, das Runde auch einmal ins Eckige zu befördern. Constanze, Sophie, Antje, Maria, Jarka, alle schossen sie deutlich häufiger als einmal am Tor vorbei. Da insgesammt fast ausschließlich Pressing gespielt wurde, mussten auch die Verteidiger deutlich mehr Laufaufwand betreiben als gewohnt. Und so rutschte doch der ein oder andere Ball durch. Leider einmal zu viel:Vroni konnte nur noch die Notbremse ziehen, um die Gegnerin, die an der tadellosen Aenne vorbeigezogen war, zu stoppen. Der Siebenmeter, einwandfrei geschossen, brachte uns in Rückstand. Doch anders als sonst, schafften wir es, ruhig zu bleiben und unser Spiel weiter zu spielen. Belohnt wurde dies durch eine clever heraus gespielte Ecke, die Jarka im Nachschuss versenken konnte. Insgesamt muss die Eckenquote aber als mangelhaft verbucht werden. Nur eine aus sechs im gesamten Spiel ist zu wenig, und brachte uns letztendlich wohl um den Sieg. Insgesamt fehlt uns einfach die Coolnes beim Abschluss. Anders der HCLG: Ball über rechts, kurz abgelenkt Richtung Tor und schon mussten wir wieder einem Rückstand hinterher rennen. Zum Glück lief Constanze sehr schnell und konnte den Ball als Nutznießerin von Chaos und Rudelbildung im gegnerischen Kasten versenken. Um den Finalteilnehmer zu ermitteln, ging es in die Verlängerung von zwei mal fünf Minuten. Doch auch hier änderte sich nichts am Ergebnis, was uns zum traurigem Höhepunkt bringt, dem Siebenmeterschießen: fünf Schützen – Vroni:versenkt; Aenne:knapp daneben gegriffen; Constanze: wer zweifelt daran?-Versenkt; Aenne: nix zu machen; Maria: etwas Glück, aber drin; Aenne: hält, der Schiri pfeift ab, Aenne steht auf und kugelt den Ball selber rein, der Schiri pfeift Tor, Dresden fassungslos; Jarka: mittig, langsam, kein Problem für den Keeper, aus der Traum?; Aenne: nix zu machen, aus der Traum!; Koko: Pfosten für die Statistik.
Wir sind raus, der HCLG jubelt. Dumm gelaufen für uns. Das alte Manko: mehr Chancen gehabt als der Gegner, aber die nicht genutzt. So bleibt für uns nur das Spiel um Platz drei. Ziel verfehlt. Fans, es tut uns so Leid! Aber das Spiel wäre einem Finale würdig gewesen. Dies zeigte dann der HCLG später, der Leuna mit 5:2 nach Hause schickt und mit einer guten Saisonleistung aufsteigt. Dazu herzlichen Glückwunsch! Wir kommen dann nächstes Jahr nach, haltet uns schon mal die Plätze warm.
Im Spiel um Platz drei waren dann die Kraftreserven und die Motivation doch etwas verbraucht. Die Fans sahen ein sehr langsames, zerfahrenes und von Individualaktionen geprägtes Spiel. Trotzdem brachten wir das Spiel gegen die Damen aus Freiberg mit einem sicheren 4:1 nach Hause. Torschützen waren Sophie (2 Ecken – geht doch!), Antje(2). Dies ist jedoch wohl eher Aenne zu verdanken, als uns, denn sie hielt Ball um Ball und trieb die Freibergerinnen, die mit Schleuderbällen unser System zum Wanken brachten, schier zur Verzweiflung.
Wir Danken allen tollen Fans, den fleißigen Zeitnehmern, unseren Trainern Martin und René für den Einsatz und hoffen auf dem Feld dann wieder richtig angreifen zu können.
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