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Schritt für Schritt

Mittwoch, 05. Juni 2013 von thomas

Am letzten Sonntag trafen sich die 1. Herren des ESV Dresden an der Aral Tankstelle auf der Meißener Landstraße, um zu ihren nächsten Punktspiel nach Torgau aufzubrechen. Allein die Hin- und Rückfahrt erwies sich als sehr schwierig, da zu diesem Zeitpunkt die Pegel an der Elbe und bei anderen Flüssen anstiegen und somit teilweise Straßen gesperrt wurden. Dennoch sind wir sicher in Torgau, als auch wieder in Dresden angekommen.

Nach der desolaten Vorstellung vor eigenem Publikum gegen Jena, kam das Spiel auf dem so ungeliebten Naturrasen zum richtigen Zeitpunkt. An diesem Tag ging es nicht um Technik oder Laufwege, es ging schlichtweg um Laufbereitschaft, Körpersprache und Einsatz. Das, was uns gegen Jena fehlt, sollte an diesem Tag unsere Stärke werden. Nach dem Spiel erkannten dies sogar die Gastgeber aus Torgau an und fragten sich, wie wir eine Woche zuvor so verlieren konnten.

Das Spiel selber bot wenige klare Torchancen, es lebte mehr von der Spannung und den Emotionen. Die Gäste aus Dresden bekamen die erste Chance in Führung zu gehen. Ein absichtliches Faul im Kreis besorgte dem ESV einen 7-Meter. Eine alte Fußballerregel besagt: „Der Gefaulte sollte niemals selber antreten“, dennoch ging Christoph zum Punkt. Links, halbhoch, hart geschossen, Innenpfosten, rein, NEIN, mit einer Glanzparade hielt der Torwart den Ball. Leider wurde der Mut des Nachwuchsspielers nicht belohnt, aber es weitere Möglichkeiten geben, in denen er glänzen kann. Nur wenigen Minuten später bekamen die Torgauer einen 7-Meter zugesprochen. Wieder war es die linke Seite, diesmal fand der Ball aber seinen Weg ins Tor, 1:0. Aber Dresden gab zu keinem Zeitpunkt des Spiels auf und kämpfte weiter und wurde belohnt. Stephan glich noch vor der Pause zum hochverdienten 1:1 aus.

Die Botschaft in der Halbzeitpause war klar, Offensiv wie Defensiv weiter mit viel Laufarbeit glänzen und dem Gegner weiterhin so aggressiv auf den Füßen stehen. Das Spiel flachte in der zweiten Hälfte etwas ab, beide mussten dem Tempo der ersten Halbzeit Tribut zahlen. Dennoch bliebt es spannend und beide Teams erarbeiteten sich weitere Torchancen. Aus einer Ecke heraus gelang es dem Gastgeber mit 2:1 in Führung zu gehen, jedoch ging die Aktion nicht von ihnen aus, sondern wurde von dem Gasttorwart unglücklich abgefälscht, Eigentor. Dresden warf nun alles nach vorne, um den verdienten Ausgleich zu erzielen. Leider gelang es ihnen nicht und sie verloren die Schlammschlacht auf den Naturrasen mit 2:1.

Spiel verloren, aber wieder aufgestanden und bewiesen, dass mehr in der Truppe steckt, als beim Heimdebakel gegen Jena. Es war der erste Schritte in die richtige Richtung, weitere müssen folgen und dies können die Jungs schon am Freitag beim ersten Flutlichtspiel der Saison in Freiberg. Man hat Selbstvertrauen getankt gegen die robust spielenden Trogauer und will beim Tabellenletzen endlich den zweiten Sieg der Rückrunde einfahren.

Kategorie: 1. Herren, Allgemein, Herren

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