Diese Erfahrung mussten die 1. Herren wiedereinmal bei der 2. Garde des ATV Leipzig machen.
Wie schon in der Rückrunde der letzten Saison hatten wir zusehends Probleme den Ball im Tor unter zu bringen. Lag es vielleicht an der „Sonntagscouchzeit“ 16 Uhr? Oder spielte der starke Wind eine große Rolle? Man weiß es nicht, was sich allerdings verbessert hatte war die Zuordnung der gesamten Hintermannschaft. Mittelfeld und Abwehr arbeiteten dieses mal recht gut miteinander zusammen, und aus dem Tor schallten immer wieder laute Anweisungen vom Keeper Martin Siegert, der diesen Sonntag wieder eine sehr gute Leistung an den Tag brachte und uns einige male das Ergebnis gerettet hat, auch wenn dabei so manches Knie geopfert werden musste. Unvergesslich als er voller Schmerzen am Boden lag und auf einmal anfing zu lachen….. Ich glaube nach so einem satten Schuss wäre keiner mehr aufgestanden.
Was ebenfalls nicht häufig vorkommt das man die Schiedsrichter beruhigen muss. Nach einem 7-Meter Pfiff für uns wurde unser Schirimann Martin Menz wüst beschimpft. Danach berieten sich beide Schiris lautstark was sicherlich nicht zum Vorteil des Schützen Stephan Glöß diente. Doch der Routinier schickte den Leipziger Keeper in die falsche Ecke und es stand 1:0 nach ungefähr 6 vergebenen Chancen.
Danach plätscherte das Spiel so vor sich hin. Der ATV spielte recht druckvoll, wodurch wir gezwungen waren auf Konter zu spielen. Ein Fehler in unserer Vorwärtsbewegung ermöglichte es den Leipzigern auszugleichen.
Nach weiteren 3 vergebenen Chancen war dann Pause.
2. Hälfte fast das gleiche Bild, ATV drückt und wir haben es dieses mal geschafft ruhig unseren Spielaufbau durchzuführen. Einige brenzlige Situationen gab es dennoch.
Doch der Hockeygott war an diesem Sonntag auf unserer Seite, nach einer wunderbar vorgetragenen Angriffskombi stand wieder Stephan Glöß richtig und markierte das 2:1 nach 5 vergebenen Chancen.
ATV natürlich mit noch mehr Pressing doch irgendwann geht einem auch mal die Puste aus, sodass das Spiel am Ende kein läuferisch starkes mehr war. Wir verpassten häufig mit vielen Tormöglichkeiten den Sack zuzumachen, konnten den Sieg aber trotzdem nach Hause fahren.
Nach dem Spiel ist vor dem nächsten Sonntag. Da geht es dann gegen Tabellenführer Motor Meerane. Ein echtes Spitzenspiel wenn man auf die Tabelle schaut.
Es berichtete, zum Deutschen Einheitstag, Tom „Gabi“ Gabel
« Zum Abhaken – Heiße Aufholjagd beim Aufsteiger »
No comments yet.