Mit einer in der Zusammenstellung noch nie zusammen auf dem Parkett stehenden Mannschaft bestritten die dritten Herren des ESV Dresden e.V. ihren Saisonauftakt in Görlitz. Pünktlich um 10.00 Uhr gaben die Unparteiischen die erste Begegnung der 2. Mitteldeutschen Liga frei (MSV Bautzen : ESV Dresden III). Der Beginn der Partie passte sich der gegenwärtigen Uhrzeit an, beide Mannschaften beäugten sich kritisch, aber keine Mannschaft wollte so richtig zeigen, was Sie zu bieten hat. Allmählich kurz vorm Einschlafen, nahmen die Elbstädter ihrer wohl auf dem Papier bestehende (Vorjahressieger der 2. Mitteldeutschen Herren-Liga) Favoritenrolle an und erhöhten das Tempo und den Druck.
Zusehend fanden die Dresdner besser ins Spiel und erspielten sich zahlreiche Großchancen. Da es bis dahin aus dem Spiel nicht so richtig mit dem Tore schießen klappen wollte, brauchte es eine Strafecke, um die längst fällige Führung auf die Anzeigentafel zu bringen. In perfekter Manier verwandelte Marco mit einem satten Schuss rechts oben ins Eck eine der vielen Ecken in der ersten Halbzeit. Mit dem Führungstor im Rücken wurden die Dresdner von Spielminute um Spielminute sicherer in ihrem Tun. Gleichwohl schafften es die Bautzener, mit der „gefühlt“ ersten und einzigen gefährlichen Schusskreispräsenz in der ersten Halbzeit eine Strafecke rauszuholen, die gleichzeitig eiskalt im Tor untergebracht worden war. Circa nur noch zwei Minuten würde die erste Halbzeit andauen. Dresden wollte sich partout nicht mit dem Unentschieden zur Halbzeit zufrieden geben – also warfen sie noch mal alle Kräfte in die Waagschale und setzten die Senfstädter mit gezieltem Pressing unter Druck. Mit Erfolg. Nach schöner Balleroberung im Mittelfeld wurde der Ball auf den Linienläufer per Exzellenz Jens gespielt der mit präziser Vorlage „Flying-René“ zum Abheben und einnetzen einlud 1:2. Gleichzeitiger Pausenstand. In gemeinschaftlicher Aufarbeitung wurde die Strategie für die zweite Halbzeit ausgetüftelt. Nach dem doch etwas unerwartet zurückhaltenden Beginn der Dresdner, wurde die zweite Halbzeit mit wesentlich höherem Engagement bestritten. Dadurch wurde der Gegner schon frühzeitig in seinen Angriffsbemühungen gestört und kam kaum noch zu zwingenden Aktionen. Anders als die Dresdner, die immer sicherer in ihren Kombinationen wurden und nun auch aus ihren üppigen Chancen Tore generierten. Ins Torschützenbuch trugen sich neben Marco und René noch; Jonas; Frido, Patrick und Richard mit jeweils einer Bude fürs erste Spiel ein. Am Ende gewannen die Dresdner die erste Partie ziemlich souverän mit 1:6, wobei noch viel Luft nach oben war.
In der zweiten Partie trafen die Spieler aus Dresden auf die Hockeyherren vom SV Tresenwald. Hier wollten die Dresdner gleich an den Schlussminuten aus dem Spiel gegen Bautzen anknüpfen und schon zu Beginn für klare Verhältnisse sorgen. Dies gelang auch ganz gut, bis auf ein paar Unachtsamkeit stand die Defensive gut und das Kombinationsspiel nach vorne hatte Hand und Fuß. Mit schönen Passstafetten, erspielten sich die Dresdner eine beruhigende 5:0 Pausenführung. Dementsprechend hieß es in der Pause, die Spannung und Konzentration aufrechtzuerhalten und weiter fokussiert zu bleiben. Des Weiteren wurde versucht mit einem Raumdeckung-Angriffs-System (Klassisch RAS) dem Gegner die Präsenz auf dem Parkett noch unangenehmer zu gestalten. Leider ließ dieser sich nicht beirren und nutze eine Unaufmerksamkeit gnadenlos zum 5:1 aus. Dresden stellte daraufhin sein Spielsystem wieder auf den Ursprung zurück und spielte die Partie kontrollierend zu Ende. Am Ende trennte man sich wohlverdient mit 9:1 vom SV Tresenwald und übernahm für den Spieltag die Tabellenführung in der 2. Mitteldeutschen Liga.
Olé ESV
Für die Dritten Spielten: Philipp, Richard V. (1 Bude), Martin Wes.(1 Bude) , Frido (1 Bude), Patrick (2 Buden), Ferdinand, René (2 Buden), Jonas (2 Buden), Jens (5 Buden) und Marco (1 Bude)
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Wat für eine Truppe, da wäre ich auch gerne dabei gewesen. Weiter so!
Kommentar: Stefan Modrozynski – 01. Dezember 2015 @ 17:11
Ich auch! Wurde aber aus Altersgründen zum Christstollenturnier abgeschoben. Für die Truppe muss man sich erst mal qualifizieren.
Kommentar: Oli P. – 01. Dezember 2015 @ 19:09