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Wenn Englein reisen, wird das Wetter sich weisen…

Mittwoch, 04. November 2015 von Antje

Die Hockeydamen des ESV Dresden absolvierten vom 30. Oktober bis 1. November erfolgreich ihr langersehntes Konditionswochenende in der Sächsischen Schweiz. In Halbestadt bei Königstein residierten die Damen gemeinsam und bei bestem Wetter im Landhaus am Lilienstein.

Nachdem sich die Hürde Zimmerverteilung schnell erledigte, kamen die Damen vom Ufer der Träume im Kaminzimmer des Hauses zu einem Galadinner mit Kürbissuppe und Chili zusammen. Die anschließende Bezzerwizzerpartie forderte viel Konzentration und auch Nerven – aber das ist bei sechszehn besserwisserischen Frauen auch nicht anders zu erwarten. 😉 Gespannt auf die kommenden Aufgaben und den nächsten Morgen legte sich rechtzeitig die Nachtruhe über das Landhaus.

Der Morgen startete mit einem Lauf, einer leckeren Frühstückstafel und den Vorbereitungen für die erste Aufgabe. Geocaching stand auf dem Programm. Für alle, die mit dem Begriff nichts anfangen können, erklärt das Wort „GPS-Schnitzeljagd“ vielleicht diese moderne Art der Schatzsuche ganz gut. Hier die näheren Fakten zum ersten Teamwettbewerb: Drei Teams. Drei Geocaches in unterschiedlicher Reihenfolge. Zwei zusätzliche Kreativaufgaben pro Team. Und eine Menge Motivation als erster die Ziellinie zu überqueren.

Als Geocaching-Jungfrauen startete die Gruppe 1 mit Lisa, Antonia, Lea, Anja und Laura hochmotiviert ins Rennen. Ihr Motto wurde bereits nach der Teamauslosung festgelegt: Unerreichbar – Unbesiegbar. Dank Laura und Antonia waren die Caches schnell gefunden. Jedoch scheiterte das Team um Lisa hauptsächlich am Aufgabenzettel: Gleich zwei Mal ging dieser im Wald verloren. Damit war der Teamname „Lost“ auch schnell gefunden. Insbesondere der zweite (richtige) Cache mit dem Hinweis „Zurücklehnen und Zugreifen“ verlangte dem Team einiges ab. 100% Körpereinsatz waren erforderlich, welchen Anja mit einer unfreiwilligen Rutschpartie in düstere Abgründe definitiv auch bewies. Eine wunderschöne Lichtung auf dem Weg zum Lilienstein stellte die perfekte Kulisse für das Gruppenfoto mit dem Thema Filmszene dar. Besonders hervorzuheben ist hier der wandelbare Einsatz von Lisa alias Mad-Eye Moody/ die Eule. Gestärkt von selbstgepflückten Äpfeln inklusive eines kleinen Umwegs wurde der Song „Thriller“ vom King of Pop unter der Anleitung von der Fitness-Instruktorin und Bezzerwizzerin Lea einstudiert. Danach hieß es flinken Fußes zurück zum Ausgangspunkt – schließlich wollten die „Lost“-Mitglieder nicht als letzter die Ziellinie überqueren….

Die Gruppe 2 mit Sophie Z., Vroni, Krissi, Caro und Frizzi konnte schon etwas mehr Erfahrung im Bereich Geocaching vorweisen. Los ging es für die KingStoneCheers, die beim Selfiewettbewerb das Motto „Cheerleading“ zogen, mit einer entspannten Fährüberfahrt nach Königstein. Nach Angaben eines Teammembers wären die KingStoneCheers dort fast der Verlockung, den Vormittag beim Brunch im Café zu verbringen, verfallen…glücklicherweise besonnten sich die Fünf und schrammten hauchdünn an der „Gefahr“ vorbei. Die zuverlässigen Mobiltelefone führten das Team schnell weg vom Café und in die Nähe der ersten ‚Felmdose‘, welche von Spürnase Krissi auch innerhalb von 2 Minuten aufgespürt wurde! Damit stand die Teamtaktik fest: Wer schnell findet darf zwischendurch langsamer sein 😉  . Wie bereits bekannt, ist dies nicht in zufriedenstellendem Maße geglückt: der Wasserspender spendierte der Gruppe 2 mindestens 45 Suchminuten im Unterholz (relativ weit weg vom eigentlichen Cache) und auch am Lilienstein sank die Motivation, entgegen dem Sinne des Versteckers… Nachdem aber auch ohne Anlehnen ein vermutlich falscher Cache gefunden wurde (zweimal Danke an Caro!), ging es spaziergängerüberholend rasch nach unten zum Videodreh. Bei schönstem Herbstwetter brachten die „Cheerleader“ ein höchst professionelles Fitnessvideo in den Kasten, um am Ende festzustellen, dass „weniger mehr ist“. Eine Stunde nach dem Ersten erreichte die Mädels des mit Abstand fehlerfreisten Fitnessvideos das Landhaus.

Last but not least zog mit Gesa, Sophie D., Leo, Vanni und Antje ein weiteres schlagfertiges Team um den begehrten 1.Preis ins Rennen. Zügig und mit 15 Minuten Vorsprung – die Reihenfolge der Cachepunkte erforderten ca. 3 km mehr Wegkilometer – brachen die „CrazyBitchesOléESV“ in Richtung Lilienstein auf und wären fast am ersten Cache vorbei gestapft, hätte die Allzweckwaffe Gesa nicht darauf bestanden hier und jetzt nach dem Cache zu suchen. 15 lange Minuten vergingen ehe sich Leonie über einen Fels lehnte und zugriff. Eine anschließende Meckertirade über den beschissenen Tipp und ein raffiniertes Selfie mit dem Cache durften dabei natürlich nicht fehlen. Im Eiltempo ließ die Gruppe 3 den Lilienstein zurück und machte sich auf zum anderen Ufer. Einige Treppenläufe und einem verzweifelten Landfriedensbruch später machte das Team 3 auch den zweiten Cache klar. Die Suche der ersten zwei Caches hatte jedoch wertvolle Minuten gekosten und die Aussicht ohnehin „fucking“ mehr Kilometer als die anderen laufen zu müssen, ließ die Gruppe beinahe resignieren. Doch dann entflammten Motivation, Wille und vielleicht auch ein bisschen ungeahnte Kräfte. Die restlichen Kilometer wurden einfach durchgerannt und eine Meckertirade später hielt Leonie auch den letzten Cache in der Hand. Nebenbei schoss man natürlich noch schnell das Gruppenselfie für die Kreativaufgabe und spulte das Fitnessvideo zu „Can´t touch this“ ab. Zeit für Rhythmusmakulatur blieb dabei allerdings nicht, schließlich wollte Choreostar Antje nicht aus dem Laufrhythmus kommen. So schaffte es das Team von Vanni mit sage und schreibe 35 Minuten Vorsprung ins Ziel und saß nach absolut starker Leistung als Belohnung auf der Sonnenseite des Lebens. Gewinner!

Nach einer Stärkung und einer kurzen Erholungspause von den Strapazen der Schnitzeljagd traten die Damen einen Fitnesszirkel an, der sich gewaschen hatte. Die Krafteinheit am späten Samstagnachmittag wird als „Zirkel des Teufels“ in den Köpfen der Konditeilnehmer bleiben. Und auch die Laufeinheit danach einschließlich der endlosen Intervallsprints waren alles andere als ein Zuckerschlecken.

Am Abend erfolgten dann die Auswertung der Kreativaufgaben und die Kür des Tagessiegers. Dass dabei kein Auge trocken blieb, war wohl keine Überraschung. Die Fähigkeiten jeder einzelnen ESV Dame gehen eben weit über die des Spielfeldrands hinaus. Während Figther Sophie D. das Kaminfeuer kräftig einheizte, stimmen uns Caro und Anja auf der Gitarre zu einem geselligen Mannschaftsabend ein.

Überdreht von den vielen Ereignissen und den Unmengen Zucker kehrte nur schwer Ruhe im Landhaus ein. Ein Teil der Mannschaft verschaffte sich sogar bis Dresden ein Ohr, ehe die Vernunft über die Ferienlagerstimmung siegte. Dass es am nächsten Morgen 5:45 Uhr nicht alle Konditeilnehmer zum Sonnenaufgang auf den Lilienstein geschafft habe, ist da wohl auch kein Wunder. Den dennoch zahlreich anwesenden Mädels war die Müdigkeit ins Gesicht geschrieben. Auf dem Lilienstein blies der Böhmische Wind die letzten Müdigkeitserscheinungen jedoch weg und der phänomenale Sonnenaufgang platzierte anstelle ein zufriedenen Lächeln in die Gesichter der Frühaufsteher.

Eine weitere Mahlzeit und knackige Laufeinheit später mussten die Spielerinnen des ESV Dresden leider schon wieder ihr Lager räumen. Mach´s gut du schönes Landhaus. Mach´s gut du schöner Lilienstein. Mach´s gut Sonne. Mach´s gut du fabelhafte Zeit. Wir kommen wieder.

Fazit: Die Grundsteine für eine erfolgreiche Hallensaison sind gelegt. Die körperliche Fitness der Damenmannschaft kann sich sehen lassen. Und auch der Wille, Unmögliches möglich zu machen, ist nicht nur bei den Spielerinnen der Geocachegruppe 3 vorhanden. Mit sechs Neuzugängen und einem 30-köpfigen Kader wird es aus Dresdner Sicht in den beiden Staffeln der Oberliga abgehen. Die technischen und taktischen Vorgaben der vergangenen Trainingswochen werden am kommenden Wochenende in Schwabach verfeinert und jetzt schon, sind die Damen heißt auf den ersten Spieltag am 29.November.

Ole ESV!!!

Kategorie: Allgemein, Damen

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2 Comments »

  1. Großartig! Wir wissen jetzt sehr viel von den Wochenendtagen in unserer „Schweiz“!

    Kommentar: charly – 05. November 2015 @ 15:49

  2. Wir haben uns heute Morgen hier in chile koestlich amuesiert ueber den Elbsandsteinbericht – beste Gruesse

    Kommentar: Park Inn Puerto Varas – 13. November 2015 @ 12:36

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