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Zehn Tage Seniorenausfahrt von Passau nach Wien – Mai 2015

Dienstag, 02. Juni 2015 von Charly

DSC03704Wie jedes Jahr zu Pfingsten trafen sich auch dieses Jahr die nun schon mittlerweile in die Jahre gekommenen Hockeysenioren nebst ihren Frauen zu einer sehr anspruchsvollen Radfernfahrt. Sie führte von Passau über ca. 350 km nach Wien.

Teilnehmer waren die Ehepaare Aurich, Fiedler, Friebel,Glöß, Kretzschmar, Ruider und Schumann.
Leider konnten wir nicht alle mitnehmen. Matthias Bujak musste zu Hause bleiben, um das G7 – Treffen in Dresden abzusichern.

Die diesjährige Reiseleitung wurde infolge einer Frauenquote von Monika Fiedler wahrgenommen. Unser bisheriger Reiseleiter Bernd durfte aber unter ihrer Anleitung kleinere unbedeutende Restarbeiten erledigen. Insgesamt aber eine sehr ausgewogene organisatorische Leistung,welche bei der ausgeprägten Individualität der Reisetruppe gar nicht hoch genug einzuschätzen war.

Unsere Reise führte über die Stationen Passau, Schlögen, Linz, Kollmitzberg, Melk, Traismauer nach Wien.

Die unschönen Dinge dieser Reise sind schnell erzählt:
Hans hat seine Johanna durch ein unsauberes Überholmanöver zum Sturz gezwungen und eine über 12 Jahre alte Radlerhose zerstört. Das Knie und der Ellbogen mussten mit drei Pflastern (!!!) behandelt werden.

In Linz gab es innerhalb von 100 Metern zwei Reifenpannen bei den Radlerinnen Annett und Renate. Sie müssen es sich in Zukunft angewöhnen, auch kleinsten Glassplittern auszuweichen, um nicht die Hilfsbereitschaft der Männer überzustrapazieren.
Die meisten Havarien ereilten aber unseren Micha. In 20% der Quartiere ließ er etwas liegen (Telefon bzw. Fahrradhelm).Ich glaube, wir müssen uns Sorgen um ihn machen.

Irritiert waren aber auch einige über das Wissen von unserem Ernährungsberater Bernd und seinen Ausführungen vor jedem Essen. Es hat aber keiner geschafft, alle seine Hinweise zu befolgen. Die Verwirklichung seiner Speisefolge ist nicht nur zu teuer, und zweimal am Tag Torte oder Apfelstrudel (nach einem Essen wohlgemerkt) hält nicht jeder durch.

Jeden Tag gestaltete sich die Nahrungssuche zu einem aufregenden Erlebnis. Bernd führte uns immer auf kürzestem Weg zu einem kulinarischen Erlebnisrestaurant.

Drei Essensbeispiele sollen diese Vielfältigkeit beweisen:
Wiener Schnitzel- Leberschädel- oder nur Fettbemme beim Heurigen.
Auch eine Weinprobe durfte bei dieser wunderschönen Reise nicht fehlen. Sie fand im Vorzimmer eines Büros statt, und die drei Weinproben wurden sehr ausführlich erklärt (ca. 15-20 Worte). Aber das lag sicher an unserer Zeitplanung.Wir hatten die junge Dame offensichtlich beim Mittagessen gestört, welches sie am Nebentisch einnahm. Dies nahmen wir zum Anlass, uns eine eigene Weinprobe zu organisieren.Bernd fand einen richtigen Weinkeller, und der Winzer hatte so viel Vertrauen in uns, dass er uns von den vielen im Keller stehenden Weinsorten ganz allein probieren ließ.

Der Donauradweg bis Wien bescherte uns sehr viele Eindrücke, und selbst ein Feuerwerk an der Donauschlinge erlebten wir.

In Wien angekommen, stellten wir aber unsere Fahrräder in die “Ecke“ und erkundeten fast alle Sehenswürdigkeiten von Wien. Den Stephansdom, das Schloss Schönbrunn, die Hofburg, die schöne Innenstadt und natürlich den Zentralfriedhof.

Schön war aber auch der Besuch beim Heurigen, wo einer beim Bezahlen sogar behauptete, dass ein Achtel Wein mehr ist als ein Viertel. Erst als wir es ihm glaubten, hatten wir unsere Ruhe.

Bedenklich ist nur, dass er einer von denen ist, die mit ihrer täglichen Arbeit dafür sorgen, dass mit seinen Beiträgen unsere Rente pünktlich gezahlt werden kann.

Es war eine schöne, anstrengende, kulinarische, gut organisierte, fast unfallfreie, erlebnisreiche, kritikfreie, fast regenfreie und teure REISE.

Hans Schumann
Chronist und Wetterverantwortlicher

Kategorie: Allgemein, Senioren

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