„Können wir so lassen, reicht.“ Jetzt sitzen wir im Bus, sind gerade vom MC Donaldsparkplatz wieder auf die Autobahn gefahren und müssen Spielbericht schreiben…
Am Anfang war das Wort und das Wort hieß Glatteis. Das wir trotzdem gut angekommen sind, war reiner Zufall. Völlig eingeschüchtert von Horrorfilmen und Gretas Schauergeschichten kamen wir in die schon gut gefüllt Sporthalle.
Das erste Spiel bestritten wir in unseren neuen weißen Trikots. Gleich zu Beginn zeigten wir, gegen Niesky, eine Halbzeit zum vergessen und gingen vollkommen verdient mit 0-4 in die Halbzeit. In der zweiten Spielhälfte zeigten wir dann, dass wir unsere Teilnahme nicht im Lotto gewonnen, sondern uns erarbeitet haben und konnten wenigstens diese noch mit 1-0 für uns entscheiden. Etwas ernüchtert und betölpelt saßen wir, mit dem Bewusstsein, die starken Mannschaften kommen erst noch, in der Ecke.
Im zweiten Spiel hieß der Gegner SV Berliner Bären. Die Berlinerinnen zeigten uns dann gleich, wie man in der Hauptstadt Hockey spielt. Von der ersten Sekunde an machten sie gehörig Druck. Wir verloren viele Bälle im Aufbau und wurden förmlich überrannt. Mist. Wie schon im ersten Spiel zeigten wir eine deutlich bessere zweite Halbzeit. Jetzt fanden wir Wege, den Druck zu umgehen und erspielten uns einige Chancen, die wir jedoch nicht nutzen konnten. Am Ende verließ uns zudem ein wenig die Kraft und wir fingen zwei weitere Gegentore.
Gegen den Späteren Finalteilnehmer die Wespen aus Zehlendorf wollten wir nochmal das zeigen, was uns ausmacht. Mit viel Teamgeist, Leidenschaft und Einsatzbereitschaft brachten wir die Wespen um den Spielspaß. Wieder erspielten wir uns gegen einen starken Gegner einige Chancen, aber auch diesmal blieb uns ein Treffer verwehrt. Wir zeigten das stärkste Spiel des Tages und wurden trotzdem besiegt. Doch die gezeigte Leistung ließ uns erhobenen Hauptes in den Abend starten.
Es bleibt festzuhalten, dass das Niveau der Berliner in diesem Jahr noch zu hoch für uns war. Wir haben dennoch viele Erfahrungen mitnehmen und uns einiges abschauen können.
In unserer Unterkunft angekommen war die Zimmeraufteilung schnell klar. Alle in ein Zimmer, großes Matratzenlager und dann komme was wolle. Zudem eroberten wir die Küche und machten uns fabelhafte Burger. Die Stimmung in der Gruppe stieg von Minute zu Minute und wir nahmen uns fest vor am nächsten Morgen gegen den anderen Vorrunden 4. den ATSV Güstrow noch einen Sieg einzufahren.
Putzmunter starten wir auch in das letzte Spiel. In der ersten Halbzeit gelang es uns spielerische Lösungen zu finden und die erspielten Chancen wurden auch endlich genutzt. So gingen wir mit 2-0 in die Halbzeit. Nach dem Anschlusstreffer der Mc Pommer wurde der Druck auf unsere Verteidigung immer größer. Doch auch diesem hielten wir stand und brachten die Führung souverän über die Zeit. Platz 7 steht nun also auf der Urkunde und wir sind auf dem Heimweg.
Seid gewiss…wir kommen nächstes Jahr wieder und dann wissen wir, was auf und zu kommt und zeigen euch, was wir alles in einem Jahr lernen können.
Es spielten für den ESV:
„Geiler Heiler“ Sandy
„Kücken, mir egal wie groß die andern sind“ Josi
„Wer bin ich und was mach ich eigentlich hier?“ Gretchen
„Gib mir lieber ‘ne COKE“ Lotti
„ Schüssel Pommes?…kein Problem “ Lilli
Wanda, „die Wand“
„Burgerfoto“ Bille
„Zu kurz!“ Lucia
„Hugos Best Friend“ Pia
„Schneewittchen” Gina
“Krasser Typ” Jojo
Ach und schönes Wetter, war dann übrigens auch.
« Draußen kalt, drinnen heiß: 3. Herren erschwitzen 3 Punkte – #1.Damen mit torreichen Heimspielauftritt »
Wieder ein gelungener und ehrlicher Bericht von Jojo. Es ist halt so, dass nicht nur die Ergebnisse begafft werden sollten, sondern auch das Drumherum So ist das beim Sport.
Kommentar: charly – 25. Januar 2016 @ 09:31
Tausend Dank an Jojo UND die begleitenden Eltern!!!
Das war wieder mal ein wunderbares Erlebnis für die Mädels (von der Unterkunft und den Burgern wird viel geschwärmt)!
Ein Team, welches auch außerhalb des Hockeyplatzes sooo viel Spaß miteinander hat, findet man sicherlich nicht oft 🙂
DANKE im Namen aller Eltern!
Kommentar: Katja – 25. Januar 2016 @ 09:54
Stark an allen Fronten!
Kommentar: Pete – 28. Januar 2016 @ 11:57