An einem kalten Wochenende, an dem der ESV einige herzerwärmende Speisen auftischte, zog es die 3. Herren und ihren edlen Fahrer Till Simonsen durch das schneeweiße Sachsen nach Leipzig-Lößnig. Nach zwei Spielen ganz unterschiedlicher Art konnten sie einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt tun.
Das war Sport vom Feinsten! Es gab erinnerungsgemäß keinen einzigen eingehakten Rückhanddreher, dafür ordentlich viel Laufarbeit, gute Laune und die 3 Punkte, die wir uns aus dem Spieltag erhofft hatten. Angefeuert und aufgemuntert wurden wir durch Edelfan Emilian Steinert in seinem ersten von hoffentlich vielen ESV-Trikots. Überhaupt herrscht aktuell sowohl in der Mannschaft als auch in der Liga eine gute Stimmung, auf der wir bei den weiteren Spieltagen gut aufbauen können.
Wir begrüßten zum ersten Mal Ex-Bundesligist Klaus Fliegner, dessen positive Kommunikation im zweiten Spiel ein wichtiger Erfolgsfaktor war. Seine Erfahrung wird aus einer langen, erfolgreichen Hockeykarriere geschöpft und steht uns nun als Lernstoff zur Verfügung. Klaus, wir freuen uns auf schöne Spieltage mit Dir!
Wir reisten wie gewohnt mit einer noch nie gesehenen Truppe an, die erst auf dem Spielfeld Form und Funktion annahm. Dass wir im ersten Spiel ausgerechnet gegen die starke, in der laufenden Saison ungeschlagene Mannschaft von HCLG II antraten, half nicht. So gesehen konnten wir uns über den Halbzeitstand (1:5) zwar nicht klagen, wussten aber, dass mehr drin war. Wir können stolz darauf sein, dass wir im zweiten Durchgang trotz der Torgeilheit der Eulen deren Angriffe in fast allen Fällen entschärfen konnten und im 20-Minuten-Vergleich nur knapp verloren (1:2, Endstand 2:7). Dass Phillip einen 7er vom Ex-Dresdner Manu Küfner hielt, soll nicht unerwähnt bleiben. Und Pete hat Henne einmal ausgespielt. Wie oft Henne Pete ausspielte, wurde nicht dokumentiert.
In den zweieinhalb Stunden vor dem nächsten Spiel fielen viele Worte, darunter auch „Abstiegskampf“. Wir möchten uns nämlich nicht da reinziehen lassen und wussten, dass gegen den Post SV Görlitz ein Sieg her musste. Die Ostsachsen hatten sich gegen den MSV Bautzen warm geschossen und schienen 1-2 gute neue Spieler dabei zu haben. Einfach sollte es nicht werden. Uns erwartete ein umkämpftes Spiel, das keine Ähnlichkeit mit dem Stellungskampf und Messerstichen der ersten Partie aufwies.
Die erste Hälfte gestaltete sich eng und forderte mehr Körpereinsatz als im Spiel gegen HCLG. Den Unterschied machte Puppi, dessen Chaostor nach guter Vorarbeit von Marco und vor Fremdeinwirkung von mindestens einem Gegner Führung und Halbzeitstand zugleich bildete. Nach der Pause hatten die Görlitzer eine starke Phase und konnten nicht nur den Ausgleich, sondern auch den Führungstreffer zum 1:2 aus Dresdner Sicht schießen.
Doch dann drehte sich das Spiel wieder! Die Dresdner blieben vorne aggressiv und standen hinten gut, der Ausgleich fiel ungefähr 7 Minuten vor Schluss. Mit einem Eckentor von Marco übernahm der ESV dann die Führung, für Sicherheit sorgte ein später 7er von Klaus. 4:2, 3 wichtige Punkte!
An diesem Sieg gilt es am kommenden Sonntag gegen LSC II und Vimaria Weimar anzuknüpfen. Spaß soll auch drin sein! Wir freuen uns auf jeden Fall auf die anstehenden Angaben und wünschen allen Dresdner Mannschaften gutes Training und erfolgreiche Spieltage in den kommenden Wochen.
Olé ESV!
Es spielten: Klaus Fliegner, Patrick Kobel, Stephan Lange, Phillip Michling, Peter Schöne, Marco Steinert, Fridolin Wachter, Pete Welchman.
Es fuhr: der heldenhafte Till Simonsen.
Es berichtete: Pete Welchman.
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