Mittwoch, 29. Januar 2014 von Jarka
Am Sonntag trafen sich die 2. Dresdener Damen in aller Frühe und bei Eiseskälte, um ins anhaltinische Osternienburg zur reisen und sich dort mit den Hausherrinnen und den Damen aus Meerane zu messen. Beide Mannschaften hatten bereits beim Spieltag in Dresden gezeigt, dass sie ernstzunehmende Gegner sind und auf keinen Fall unterschätzt werden dürfen.
Nach dem schwierigen Unterfangen, sich bei – 14 ° C zu erwärmen, ging es zunächst gegen die Damen aus Meerane aufs Parkett. Diese waren mit einigen jungen Nachwuchsspielerinnen, aber ohne Torfrau, angereist und standen zu sechst auf dem Parkett.
Das Spiel begann aus Sicht der Dresdenerinnen sehr zerfahren und unkonzentriert. Es fehlte klar an Struktur, Biss und Ideenreichtum. Zum Glück wurde dies durch die Gegnerinnen zunächst nur mäßig bestraft und nach Treffern auf beiden Seiten ging es mit einer 3:2 Führung in die Pause. Leider konnten die in der Pause besprochenen Umstellungen in Hälfte Zwei kaum umgesetzt werden, die Meeranerinnen kamen immer besser ins Spiel und konnten letztlich die Partie mit 5:4 Toren knapp für sich entscheiden.
Die Zeit bis zum zweiten Spiel des Tages wurde intensiv zur Steigerung von Manschaftsgeist, Motivation und Einsatzwillen genutzt – danke an dieser Stelle für gute Gespräche, Knoppers und Haribo.
So konnte gegen die Gastgeberinnen eine völlig andere, siegeswillige Mannschaft die Halle betreten. Zwar waren die Abstimmungsprobleme noch nicht vollständig behoben, aber nun sahen die Zuschauer und der Trainer eine geschlossene Truppe, die diese Partie mit viel Laufarbeit und Kraftaufwand betrieb. Trotz eines frühen Rückstandes ließen sich die Damen in Rot nicht beirren und kämpften weiter für- und miteinander. So konnte noch vor dem Pausenpfiff der 1:1 Ausgleich erzielt werden. In der zweiten Hälte zeigte sich das selbe positive Bild. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, jedoch lagen die Vorteile nun klar in sächsischer Hand. Bis zu einem Stand von 4:2 konnten sich die Damen des ESV absetzen. Kurz vor Abpfiff kamen die Anhaltinerinen zwar noch zum 4:3 Anschlusstreffer, konnten jedoch danach bis zur Schluss-Sirene keine gefährlichen Aktionen mehr starten.
Nun gilt es, in den kommenden 2 Wochen Ursachenforschung und Fehlerbehebung nach diesem holprigen Spieltag zu betreiben.
Am nächsten und letzten Spieltag der Staffel B stehen die ESV-Damen in Meerane wieder diesen beiden Mannschaften gegenüber. Alle drei haben noch ein schweres Programm vor sich und können sich in Meerane noch für einen Platz im Halbfinale (Gegner der aufstiegswillige HCLG 1) der Liga-Endrunde am 2.3. in Dresden qualifizieren.
Dresden II reiste nach Osternienburg mit: Aenne, Vroni (2), Cornelia, Ivi, Jarka (1), Maria, Antje (3), Constanze, Leonie Bu., Sophie (2) und Trainer Martin
Ivi
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